Jetzt geht's los: Spatenstich für Dirt Park Pfaffenhofen

Spatenstich mit (v. links): Stadtrat Adolf Lohwasser (Referent für Vereine, Sport- und Freizeiteinrichtungen), Stadträtin Verena Kiss-Lohwasser, Ina Pinck vom Stadtbauamt, Stadtjugendpfleger Andreas Dietrich, Jugendparlamentarier Modar Abo Naser, Bürgermeister Thomas Herker sowie den Mitgliedern des Jugendparlament 2017/2018 Jonas Hirsch, Jeremy Steinberger, Philipp Hipp und Taulant Ndreka.
Ein lang ersehnter Wunsch wird nun endlich realisiert: Mit dem Spatenstich am 14. August startet der Bau des etwa 1.800 m2 großen Dirt Parks an der Ledererstraße. Ende September sollen dann auch schon die ersten Bikerinnen und Biker das Gelände am Kuglhof mit ihren Dirt-, Mountain- und BMX-Bikes befahren können.

Etwa 2.000 Kubikmeter Material werden zum Modellieren der Bahnen benötigt, etwa ein Drittel davon ist zum Spatenstich schon angeliefert worden. Vertreter der Stadtverwaltung und des Jugendparlaments sind gekommen, um das neu entstehende Gelände zu begutachten. Die Jugendlichen haben die Initiative 2017 ins Rollen gebracht. Für den damaligen Vorsitzenden Jonas Hirsch geht ein lang gehegter Traum in Erfüllung. Als Zehnjähriger habe er in seiner alten Heimat in Baden-Württemberg schon für eine solche Anlage gekämpft. „Ich habe Flyer verteilt, Unterschriften gesammelt und Schilder gemalt. Doch die Bürgermeisterin hat das damals nicht interessiert“, erklärt er.

Vor sieben Jahren ist er nach Pfaffenhofen gezogen und stieß auch hier anfangs auf Desinteresse, bis er 2017 selbst ins Jugendparlament gewählt wurde. Zusammen mit Christoph Höchtl, damals Leiter der Stadtjugendpflege, wurde ein Antrag erarbeitet. Zwei Jahre später ist Jonas Hirsch zwar nicht mehr im Jugendparlament vertreten, freut sich aber umso mehr, dass der Dirt Park nun Form annimmt. Die positive Rückmeldung und Unterstützung der Stadt und auch des RadQuartier – einer Oberpfälzer Firma, die sich auf den Bau solcher Anlagen spezialisiert hat – betont er dabei sehr. „Egal ob Klein- oder Großpolitik, hier braucht man immer einen langen Atem. Doch zwei Jahre sind schon eine ordentliche Zeit“, lobt Bürgermeister Thomas Herker den Einsatz des Jugendparlaments.

Der Park kann von Dirt-, Mountain- und BMX-Bike-Fahrerinnen und -fahrern sowie mit ähnlichen Fahrrädern befahren werden, egal ob Jung oder Alt, ob Anfänger oder Profi. Das Gelände ist frei zugänglich und hat daher auch keine festgelegten Öffnungszeiten. „Auch E-Bike-Fahrer können sich hier ausprobieren“, sagt Robin Specht, Inhaber des RadQuartier. Das Besondere in Pfaffenhofen ist, dass der Park auf die Bedürfnisse der Nutzer angepasst ist. „Der Dirt Park wurde gemeinsam geplant. Das heißt, zusammen mit Leuten, die diesen dann auch intensiv nutzen werden“, erklärt Sozialpädagoge Andres Dietrich von der Stadtjugendpflege. Die drei verschiedenen Dirtlines mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden sowie ein Pumptrack ab fünf Jahren sollen bereits Ende September eingeweiht werden. Von dort an soll er den Pfaffenhofenern als alters- und sportartübergreifende Freizeitanlage und Begegnungsstätte dienen.

Im Laufe der Zeit sind regelmäßig Kurse, Veranstaltungen und Wettbewerbe geplant. Um die Pflege des Dirt Parks kümmert sich die Dirt Park Initiative zusammen mit dem Jugendparlament in Begleitung der Stadtjugendpflege.
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