Die Perfekte Welle

Ehrung des BSJ für engagierte Trainer des MTV Pfaffenhofen
 
Die neugewählte Abteilungsriege der Schwimmabteilung des MTV Pfaffenhofen

Aktuelles von der Schwimmabteilung des MTV-Pfaffenhofen

Am 22. Oktober 2019 lud die Bayerische-Sport-Jugend (BSJ) zum Kreisjugendtag in das Vereinsheim des SV Fahlenbach ein. Es sollte eine neue Abteilungsleitung gewählt werden und verdiente Trainer wurden für ihr Engagement im Jugendbereich geehrt. Je nachdem wie lange das jeweilige Engagement schon dauert, wurden Urkunden und Ehrennadeln verliehen. Für den MTV Pfaffenhofen waren insgesamt 16 Trainer aus den unterschiedlichsten Abteilungen gemeldet.
Norbert Höschel, Vorsitzender der Schwimmabteilung konnte für seine Abteilung sechs Trainer anmelden, die zusammen über 50 Jahre Trainertätigkeit verbuchen können. Im Rahmen eines festlichen Aktes erhielten Juliane Hüttl und Sabine Höschel eine silberne Ehrennadel für mindestens fünf Jahre Tätigkeit. Kerstin Wagner, Rainer Graßl, Iris Morgenstern und Norbert Höschel durften die silberne/goldene Ehrennadel für mehr als zehn Jahre Engagement im Bereich der Jugendarbeit in Empfang nehmen. 

Einen Tag später, am 23. Oktober 2019 wurden bei der Schwimmabteilung des MTV Pfaffenhofen die neuen Vorstandsmitglieder gewählt. Eingeladen waren alle Mitglieder des MTV. Insgesamt 17 Interessierte fanden sich im Nebenraum der Pizzeria Sardegna in Scheyern ein, davon waren 14 Personen wahlberechtigt. Nach der Entlastung des aktuellen Vorstands führte Matthias Streussnig als Wahlleiter die Neuwahlen der Abteilungsleitung durch. Norbert Höschel wurde als erster Vorsitzender einstimmig in seinem Amt bestätigt, ebenso Kerstin Wagner als Kassenwart und Gabriele Missy als Schriftführerin. Als zweiter Vorsitzender wählten die stimmberechtigten Anwesenden Sven Kindler.

Härtetest in Cannes

Die beiden Triathletinnen Sabine Höschel und Kerstin Wagner lieferten sich auf dem internationalen „Swimrun“-Wettkampf in Cannes einen Wettbewerb der besonderen Art. Bei dieser relativ neuen Sportart, die ursprünglich aus Schweden kommt, schwimmen und laufen die Sportler abwechselnd ohne Pause und ohne Wechsel der Kleidung. Das Besondere hierbei ist, dass es sich um einen Teamwettkampf handelt und die Athleten sich während des gesamten Wettkampfs nicht mehr als 10m voneinander entfernen dürfen.
Die sportliche Herausforderung in Cannes lag an der Länge der insgesamt zurückzulegenden Strecke und der Besonderheit, dass alle Schwimmstrecken im Meer stattfanden. Stürmisches Regenwetter mit hohem Wellengang stellte die Sportler zudem vor nicht vorhersehbare Herausforderungen.
Am Wettkampfmorgen wurden die „Swimrunner“ mit der Fähre zum Start auf die vorgelagerte Insel Sainte-Marguerite gebracht. Von der dortigen Festung ging es laufend um die halbe Insel herum, bevor die 700m lange Überquerung zur Insel Saint-Honorat schwimmend erfolgte. Der weitere Kurs sah die Lauf-Umrundung dieser Insel, zurückschwimmen zur Hauptinsel, erneute Umrundung und anschließende Wiederholung dieser kompletten Strecke vor, bevor die Hauptüberquerung mit der längsten und schwierigsten Schwimmstrecke von 1600m auf das Festland erfolgte. Dort ging es über eine stillgelegte Standseilbahnstrecke steil den Berg hinauf, anschließend etwa 1000m kletternd durch einen wilden Bachlauf zurück ans Meer. Nach fünf weiteren Schwimm- und Laufetappen erfolgte der Zieleinlauf. Die Wettkampfstrecke mit insgesamt 30 Lauf- und 6,5 Schwimmkilometern bot fantastische Ausblicke auf die Umgebung von Cannes und einzigartige Pfade inmitten des Naturschutzgebietes der Inseln. Höschel und Wagner finishten den sehr anspruchsvollen Kurs als einziges deutsches Damenteam in einer sehr guten Zeit von 6 Stunden 20 min. Aufgrund der schwierigen Wetterbedingungen mit starker Strömung und Wellengang kamen 15 der insgesamt 143 teilnehmenden Teams nicht ins Ziel, zusätzlich wurden 10 Teams über die vom Veranstalter angesetzten Cut-off Zeiten aus dem Rennen genommen. „Wir waren überglücklich, im Ziel endlich angekommen zu sein, denn die Strömung und der Wellengang haben uns etliche Meter mehr schwimmen lassen, immer mit der Angst im Nacken, in die Hafenbucht von Cannes abgetrieben zu werden“, resümierte Höschel am Ende des Wettkampfes.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.