Vier neue Vorstandsmitglieder und eine 50-jährige Mitgliedschaft beim Frauenbund

Der neue Vorstand des Frauenbunds Pfaffenhofen mit (sitzend v. links) Marita Findel, Ursel Sibinger, Hildegard Ponetsmüller, Sylvia Aigner und (stehend v. links) Waltraud Daniel, Rosemarie Schneider, Brigitte Kern, Regina Heck, Irene Stoffels, Renate Schmid, Waltraud Wagner, Michaela Friedl, Brigitte Eberhard und Rita Reicheneder (es fehlt Jutta Herschmann).
 
Maria Bäuml gehört dem Frauenbund Pfaffenhofen seit 50 Jahren an. Ursel Sibinger bedankte sich für die langjährige Mitgliedschaft und die frühere Mitarbeit im Vorstand.
Der Katholische Frauenbund Pfaffenhofen hat vier neue Vorstandsmitglieder. Geleitet wird er aber weiterhin von Ursel Sibinger. Die Vorsitzende wurde in der Jahreshauptversammlung mit 98 von 99 Stimmen wiedergewählt. Auch ihre Vorstandkolleginnen wurden mit überzeugender Mehrheit gewählt. Stellvertreterin ist jetzt Hildegard Ponetsmüller, Marita Findel bleibt Schatzmeisterin. Sylvia Aigner übernahm das Amt der Schriftführerin, ihre Vorgängerin Brigitte Kern ist die Vertreterin für den Verbraucherservice Bayern. Waltraud Daniel wurde zur Vertreterin der Landfrauenvereinigung gewählt und Brigitte Eberhard zur Delegierten. Als Beisitzerinnen fungieren Regina Heck, Rita Reicheneder, Renate Schmid, Irene Stoffels, Waltraud Wagner, Michaela Friedl, Jutta Herschmann und Rosemarie Schneider. Die Kassenprüfung übernahmen wieder Traudi Burghard und Silvia Schuster. Gewählt wurde erstmals auch per Briefwahl, und 18 Mitglieder hatten diese Möglichkeit genutzt.

Aus dem Vorstand verabschiedet und mit Ehrennadeln ausgezeichnet wurden Marlis Weiß, Ilse Kowarzyk, Hermine Heindl und Anke Leis-Lermen. Marlis Weiß hat 27 Jahre lang aktiv im Vorstand mitgearbeitet, davon vier Jahre als 2. Vorsitzende. Ilse Kowarzyk gehörte 20 Jahre lang dem Vorstand an, Hermine Heindl 16 Jahre und Anke Leis-Lermen acht Jahre. Ursel Sibinger bedankte sich bei den vier Frauen herzlich für ihr Engagement und das überaus gute Miteinander.

50 Jahre Mitgliedschaft in einem Verein – dieses Jubiläum gibt es nicht oft. Maria Bäuml, die viele Jahre auch im Vorstand mitgearbeitet hatte, ist mit ihren 97 Jahren nicht nur das älteste Mitglied des Pfaffenhofener Frauenbunds, sondern auch das „dienstälteste“. Für 50-jährige Mitgliedschaft erhielt sie die goldene Ehrennadel mit Stein und eine Ehrenurkunde überreicht.

Seit 40 Jahren gehören Katharina Breher, Victoria Hagl, Anna Knorr, Josefine Königer, Maria Rieder und Anneliese Sebald dem Frauenbund an. Auf 25-jährige Mitgliedschaft blicken Elfriede Kastl, Heide Krämer, Annemarie Mächler, Elisabeth Seidl und Luitgard Wohlrab zurück.

Der Versammlung im Pfarrsaal war, wie beim Frauenbund üblich, ein Gottesdienst in der Stadtpfarrkirche vorausgegangen, den Pfarrer Albert Miorin leitete und der vom Frauenbundchor und Barbara Muthig an der Orgel musikalisch sehr ansprechend gestaltet wurde. Der Stadtpfarrer, der zugleich geistlicher Beirat des Frauenbunds ist, dankte dem Frauenbund für die gute Arbeit und das wertvolle Engagement in der Pfarrei.
Ursel Sibinger begrüßte die Diözesanvorsitzende Monika Knauer und die beiden Bezirksvorsitzenden Martha Pelikan und Annemarie Hille, die dann auch den Wahlausschuss bildeten und die vielen Stimmen auszählten – immerhin 99 Stimmzettel mit jeweils 17 Kreuzchen. Tatkräftig unterstützt wurden sie dabei von Peter Sibinger, dem einzigen männlichen Gast des Abends neben Pfarrer Albert Miorin.

Ursel Sibinger gab einen ausführlichen Rückblick auf die Aktivitäten des vergangenen Jahres und einen Ausblick auf die kommenden Veranstaltungen. In der nächsten Zeit stehen eine Fahrt zur Landesgartenschau nach Würzburg am 15. Mai, ein Ausflug nach Schrobenhausen mit Stadtführung und Spargelessen am 16. Mai sowie eine Maiandacht am 18. Mai auf dem Programm.

Neben Ausflügen und regelmäßigen Treffen, Radlfallfahrt nach Altötting, Einkehrtagen usw. spielt jedes Jahr der große Adventsbasar eine besondere Rolle. Er stellt die Haupteinnahmequelle des Vereins dar und einige Frauen basteln, nähen und stricken das ganze Jahr über für den Basar. Der Erlös wird immer für verschiedene soziale und kirchliche Projekte gespendet. Wie Marita Findel in ihrem Kassenbericht ausführte, wurden beim Basar 2017 rund 9500 Euro erwirtschaftet. Gespendet wurden u. a. 5000 Euro für die Renovierung des Pfarrheims und 1000 Euro für den Weißen Ring. Weitere 2.400 Euro wurden Anfang 2018 an die Caritas für die Anschaffung von Funktionsjacken übergeben.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.