Über den Tellerrand hinausschaun - Bildervortrag über die Philippinen am Schyren-Gymnasium

Teilnehmer des P-Seminars am Schyren-Gymnasium luden den maninoy-Vorstand ein, von den Philippinen zu berichten. (Foto: P-Seminar)
"Spaß haben und dabei Gutes tun", heißt das Thema einer Projektseminargruppe am Schyren-Gymnasium in Pfaffenhofen. Über ein Jahr beschäftigen sich die Schüler der 11. Klasse im sogenannte P-Seminar mit Entwicklungshilfe und kirchlichen Hilfswerken.
Am 15. November hatte maninoy-Vorstand Mario Dietrich einen exotischen Vortrag im Gepäck und erzählte den 15 Projektmitgliedern von den Vereinsaktivitäten und ließ die Schüler der Kollegstufe dabei über den eigenen Tellerrand hinausschauen.

Das Thema das Vortrags lautete „Entwicklungszusammenarbeit mit den Philippinen“. Dietrich zeigte, wie maninoy "Hilfe zur Selbsthilfe" und Schulkinder unterstützt, Schuldächer repariert, Wiederaufforstungen organisiert und nach Naturkatastrophen Betroffenen vor Ort hilft. Die Bildpräsentation aus dem fernen Osten machte den jungen Pfaffenhofenern bewusst, dass man auch mit ehrenamtlichem Engagement viele Dinge in Bewegung setzen kann. So stieß der Vortrag auch auf reges Interesse. Die Schüler stellten Fragen zur Projektarbeit und wollten wissen, wie man eine Patenschaft für ein philippinisches Schulkind übernehmen kann. Bereits vor drei Jahren begleitete maninoy ein P-Seminar des Schyren-Gymnasiums in Folge dessen die Schulausbildung von drei Patenkinder vermittelt wurde.

Gerade in der globalisierten Welt rücken Menschen aus verschiedenen Erdteilen immer näher zusammen. Dabei werden interkultureller Austausch und das Verständnis füreinander immer wichtiger. Ein gelungenes Beispiel dafür, dass eine Patenschaft für ein Kind aus einem Entwicklungsland nicht einseitig sein muss, beweist die Montessori Schule Pfaffenhofen. Vor acht Jahren entschloss sich die Schule, eine Ausbildungspatenschaft für Christian von der philippinischen Insel Negros zu übernehmen. Seither bekommen die Grundschüler regelmäßig Briefe und Fotos von Christian, deren Inhalte anschließend im Unterricht behandelt werden. Der Unterschied zu erfundenen Beispielen in Schulbüchern ist aber, dass Christian real ist. Oftmals steckt er in der gleichen Situation, wie seine Pfaffenhofener Schulkollegen, aber manchmal hat er auch Herausforderungen zu meistern, die für Pfaffenhofener Grundschüler äußerst fremd sind.

Im Rahmen der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung ist maninoy-Vorstand Mario Dietrich in Pfaffenhofen und außerhalb unterwegs, um seine Erfahrungen zu teilen und von Menschen aus der Ferne zu berichten. Der Blick über den Tellerrand hinaus wird besonders für die junge Generation immer wichtiger, um sich eine objektive Meinung zu bilden und zu verstehen, warum sich Dinge auf der Welt so entwickeln, wie sie es tun.
1
Einem Mitglied gefällt das:
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.