Stadtwerke: Neue Auszubildende in der Schreinerei

Samantha Schindler, Auszubildende in der Schreinerei der Stadtwerke - eingerahmt von den Kollegen (Ferdinand Maltan, Stefan Maier, Samantha Schindler, Heini Wimmer v.l.n.r.)

Seit Anfang September ist sie an Bord: Samantha Schindler, die neue Auszubildende in der Schreinerei der Stadtwerke Pfaffenhofen. Mit ihren 17 Jahren ist sie nicht nur die Jüngste bei den Stadtwerken, sie ist auch die erste weibliche Handwerkerin inmitten lauter männlicher Schreiner, Elektriker, Schlosser, Kfz-Mechaniker, Maler und, und...

Die gebürtige Pfaffenhofenerin kommt aus einer Familie von Handwerkern und wurde schon früh mit dem Handwerker-Virus infiziert. Etwas selber erschaffen, mit den eigenen Händen bauen, kreativ sein und die Liebe zum Werkstoff Holz – das hat sie schon als kleines Mädchen fasziniert. Eine besondere Rolle hat dabei ihr Großvater gespielt, der sein Wohnhaus aus Holz gebaut hat. Da durfte sie bereits „mithelfen“ und war begeistert zu sehen wie aus dem Naturstoff ein großes Ganzes entsteht.
Damit war die Saat gesetzt und sie ist ihren Weg konsequent weitergegangen. In der Schule hat sie sich als einziges Mädchen für die Technikklasse entschieden. Nach erfolgreichem Abschluss der Mittleren Reife an der Mittelschule in Pfaffenhofen wusste sie bereits, wohin ihre berufliche Reise gehen soll. So hat sie im Berufsgrundschuljahr den Technischen Maschinenkurs (TSMI) belegt und sich dort die wichtigen Voraussetzungen für das richtige Bedienen von Sägemaschinen, Kantenschleifer und Co. erworben.

Dass ihr Weg die zielstrebige junge Frau schlussendlich zu den Stadtwerken geführt hat, war kein Zufall. Die Pfingstferien hat sie bereits genutzt, um in die Schreinerei der Stadtwerke hineinzuschnuppern. Und es hat ihr sehr gut gefallen. „Das Arbeitsklima finde ich toll“, fasst das neue Stadtwerkemitglied zusammen. „Obwohl die Leute teilweise schon so lange zusammenarbeiten, wünschen sie sich noch jeden Tag einen „Guten Morgen“ und haben Spaß an ihrer Arbeit und mit ihren Kollegen. Von „versauern“ keine Spur.“

Ein fröhlicher Mensch ist sie, die Samantha mit ihrer farbenfrohen Frisur. „Sie passt super zu uns, erklären die beiden „alten Hasen“ in der Schreinerei Ferdinand Maltan und Heini Wimmer. Und Stefan Maier, der als Leiter der Objektbetreuung für den Einsatz der Handwerker in Pfaffenhofen verantwortlich ist, ist sehr stolz auf den Zuwachs, denn „man sieht ihr jeden Tag an, dass sie ihren Job mit Freude macht“. Vielleicht sehen wir also bald beim Aufbau eines Pfaffenhofener Fests, bei Reparaturarbeiten in Schulen oder Kindergärten eine junge Dame in Schreinermontur. Achten Sie mal darauf!
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