„Klimabus“ fuhr zur Kita Ecolino: Sympathisches Vorzeigeprojekt fand bei Architekten viel Anklang

Im Rahmen der Bayerischen Klimawoche besuchten 35 Exkursionsteilnehmer am Sonntag auch die Pfaffenhofener Kindertagesstätte Ecolino in Weihern. Insgesamt sechs Projekte in Oberbayern wurden als Exkursionsziele ausgewählt.
Der Energie- und Klimaschutzreferent des Stadtrats, Andreas Herschmann, begrüßte die Besucher und erläuterte, wie in Pfaffenhofen die Themen Bürgerbeteiligung mit Pfaffenhofener Klimaschutzkonferenz, Nachhaltigkeit und Stadtentwicklung im Eco-Quartier Beachtung finden. Er berichtete vom Biomasseheizkraftwerk, von der Bürgerenergiegenossenschaft und vom LivCom-Award.
Die Architektin Rita Obereisenbuchner stellte den interessierten Besuchern das Gebäude vor und erklärte den Entwurf, die Situierung im Gelände, die verwendeten Materialien und das Lüftungs- und Energiekonzept. Bei einer Führung durch das Haus wurden dann technische Detaillösungen erläutert und zahlreiche Fragen beantwortet. Da die Besucher allesamt Architekten waren, entstanden rege Diskussionen. Katrin Schmitt von der Bayerischen Architektenkammer, die die Exkursion als Teil der Bayerischen Klimaschutzwoche organisierte, und Florian Lichtblau, der als Architekt und Mitglied in der Arbeitsgruppe „Energie und Nachhaltigkeit" der Bayerischen Architektenkammer der fachliche Exkursionsleiter des sogenannten „Klimabus" ist, freuten sich über das „sympathische" Projekt auf der letzten Station ihrer Exkursion und lobten die Gestaltung und das durchdachte Gesamtkonzept.
Die städtische Kindertagesstätte Ecolino wird künftig auf der Website der Obersten Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern unter „Beispielhafte Bauten– Energieeffizientes Bauen in Bayern" präsentiert.
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