Kita-Anmeldezahlen für 2018/19 liegen vor - Stadtrat beschließt Gebührenanpassung

Die Plätze in den Pfaffenhofener Kindertagesstätten werden allmählich knapp. Unser Bild zeigt Kinder der Kita St. Johannes am Schleiferberg.
Um die Pfaffenhofener Kindertagesstätten ging es in zwei Tagesordnungspunkten der Stadtratssitzung am 19. April. Zum einen wurden die Anmeldezahlen und die Belegung für das nächste Betreuungsjahr vorgelegt. Zum zweiten wurde mehrheitlich eine Gebührenanpassung um dreimal drei Prozent in den nächsten drei Jahren beschlossen.

In den Pfaffenhofener Kindertagesstätten gibt es auch fürs kommende Jahr genügend Betreuungsplätze. Allerdings sind sämtliche Kitas ab September voll belegt. Nachdem die Anmeldungen für alle zehn Kitas in der Stadt und den Ortsteilen inzwischen abgewickelt wurden, legte Sachgebietsleiterin Kathrin Maier dem Stadtrat die Anmelde- und Belegungszahlen für das Betreuungsjahr 2018/19 vor, und die wurden vom Stadtrat zustimmend zur Kenntnis genommen.

Insgesamt 973 Betreuungsplätze gibt es in den zehn Pfaffenhofener Kitas, davon 777 in den Kindergartengruppen und 196 in den Kinderkrippen. Wenn im Frühjahr 2019 der Neubau der Kita St. Andreas bezogen wird, kommt eine weitere Krippengruppe hinzu. Für die zwölf Plätze liegen schon feste Anmeldungen vor. Bereits jetzt wurden zwei Kindergartengruppen in den Kitas St. Elisabeth und Ecolino zusätzlich eingerichtet, um den notwendigen Betreuungsbedarf gewährleisten zu können.

Wegen weiterer Zuzüge und der Ausweisung neuer Baugebiete besteht aber auch zukünftig weiterer Bedarf an Krippen- und Kindergartenplätzen. Die katholische Kirchenverwaltung plant derzeit den Neubau der Kindertagesstätte St. Michael mit zwei zusätzlichen Gruppen. Darüber hinaus soll jetzt mit den Planungen für eine neue Kita mit drei Kindergartengruppen und zwei Krippengruppen in städtischer Trägerschaft im Baugebiet Pfaffelleiten begonnen werden. Und mittelfristig stehen auch der Neubau der Kita St. Elisabeth am Volksfestplatz und die Erweiterung der Kita Maria Rast in Niederscheyern an.

Die steigenden Kinderzahlen bedeuten auch eine Steigerung des städtischen Zuschussbedarfs, da in den Kitas mehr Personal beschäftigt wird. So konnten in den letzten Jahren trotz regelmäßiger Gebührenanpassungen die Ausgaben je Kind nicht konstant gehalten werden. Im vergangenen Jahr hat die Stadt Pfaffenhofen jedes Krippen- bzw. Kindergartenkind mit 3.672 Euro bezuschusst (Vorjahr 3.440 Euro). Angesichts anstehender Tariferhöhungen sind weiter steigende Personalkosten zu erwarten. Der Stadtrat beschloss daher mehrheitlich, die Gebühren in den nächsten drei Betreuungsjahren um jeweils drei Prozent zu erhöhen.

Kathrin Maier nannte dazu einige interessante Zahlen: Derzeit werden 122 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den städtischen Kindertagesstätten beschäftigt. Die Personalkosten sind von 3,02 Mio. Euro im Jahr 2014 auf 3,93 Mio. Euro im Jahr 2017 gestiegen. Bei den jüngsten Tarifverhandlungen wurden weitere Gehaltserhöhungen um 7,5 Prozent in den nächsten 30 Monaten beschlossen.
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