KEB hat Qualitätsprüfung bestanden

Pfaffenhofen: Türltorstraße 9 | Stolz berichtet die Vorsitzende der Katholischen Erwachsenenbildung, dass die Einrichtung wieder die Qualitätszertifizierung gut bestanden hat. Alle drei Jahre muss die KEB sich einer Qualitätsprüfung durch eine deutschlandweit tätige Gesellschaft unterwerfen. Diese unabhängige Organisation prüft alle katholischen Bildungseinrichtungen nach bayernweiten, einheitlichen Prüfkriterien und verleiht dann – nach bestandener Prüfung – das Qualitätszertifikat. In der Praxis bedeutet das, dass für unsere Einrichtung hier in Pfaffenhofen die gleichen Prüfungsmaßstäbe angesetzt werden, wie z. B. für das Kardinal Döpfner Haus in Freising oder das Münchener Bildungswerk. Der kleine Unterschied ist aber, dass unsere Einrichtung mit minimalen finanziellen Mitteln betrieben wird, durch sehr engagierte Mitarbeiter und zum großen Teil ehrenamtlich, was das besondere Merkmal in der Diözese Augsburg ist. Zudem muss die Einrichtung jährlich intern ihre Arbeit nach vergebenen Checklisten auf Herz und Nieren prüfen, dazu zählt natürlich auch die Teilnehmerzufriedenheit. Übrigens hat die Vorsitzende als einzige ehrenamtliche Mitarbeiterin an der Entwicklung des Qualitätssicherungssystems für alle bayerischen Diözesen und bei der Umsetzung in der Augsburger Diözese mitgewirkt.
Die KEB ist neben der VHS die zweite Säule der Erwachsenenbildung in unserem Landkreis und wendet sich so wie diese an alle Bürger des Landkreises. Die KEB ist der Zusammenschluss aller Katholischen Pfarreien und deren Verbänden – dazu zählt natürlich auch die Caritas, die landkreisweit der größte „Sozialanbieter“ ist. Das Spektrum der angebotenen Veranstaltungen umfasste ein breites Feld. Schwerpunkt der Themen sind überreligiöse Themen bis hin zu interkulturellen Themen vor allem Fragen, die das tägliche Leben wie z. B. Erziehung und Pflege betreffen. Die Kultur kommt ebenso nicht zu kurz: seit vielen Jahren besucht die KEB alle wichtigen Ausstellungen in der Umgebung. Der Vorsitzenden Emilie Bergmeister ist es auch besonders wichtig, dass Bildung für alle Schichten bezahlbar bleibt. Bei vielen Veranstaltungen ist der Eintritt frei oder es wird eine Gebühr von drei Euro verlangt. Diese ist seit Einführung des Euros gleich geblieben!!! Ausstellungsbesuche und Studienfahrten müssen aber vorschriftsmäßig kostendeckend durchgeführt werden. Leider steigen die Fahrkosten und auch die Eintrittspreise in den Galerien und oft gibt es nicht einmal eine Gruppenermäßigung, was einem den Kunstgenuss nicht unbedingt versüßt.
Wie die jüngste Pisa-Studie zeigte, kann die Erwachsenenbildung noch weiter ausgebaut werden. Einem lebenslangem Lernen darf nichts im Wege stehen.
Über eine mangelnde Nachfrage kann sich die Einrichtung aber nicht beklagen: knapp 24.000 Teilnehmer konnten vergangenes Jahr gezählt werden.

Bildung

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