Einladung zum ersten Bodenallianz-Projekttreffen

Gut einen Monat ist sie her, die Auftaktveranstaltung des neuen Pfaffenhofener Bodenallianz-Projektes. Jetzt findet dazu das erste Projekttreffen statt: Sepp Amberger und Peter Stapel, die das Projekt federführend betreuen, laden alle interessierten Landwirte aus dem Stadtgebiet mit ihren Familien am Freitag, 7. Dezember in den Hofbergsaal ein. Von 10 bis 14 Uhr informieren verschiedene Experten über Möglichkeiten, die sich im Rahmen des Bodenallianz-Projektes ergeben können.

Im Rahmen des Projektes soll in den nächsten Jahren eine Steigerung der ökologisch bewirtschafteten Flächen erreicht oder die Einhaltung naturnaher Bewirtschaftungsformen angeregt werden. Die Stadt Pfaffenhofen stellt von 2019 bis 2021 jährlich 365.000 Euro, also insgesamt eine Million Euro, für die Bodenallianz zur Verfügung. Über dieses Vorhaben wurden die Pfaffenhofener Landwirte bei der Auftaktveranstaltung im Festsaal des Rathauses informiert. An diesem Abend sowie bei einem anschließenden Treffen einer zehnköpfigen Projektgruppe, in der sich Landwirte besonders aktiv in die Gestaltung der Bodenallianz einbringen, wurden folgende Themenfelder ausgewählt, die bei der Veranstaltung am Freitag behandelt werden sollen:

Nachhaltige Bodenbewirtschaftung
Wie können wir die Fruchtbarkeit unserer Böden steigern und gleichzeitig einen Beitrag zu Klima und Wasserschutz leisten?
Eine Seminarreihe („Bodenpraktiker“) ist hierzu bereits in konkreter Planung.
(Michaela Braun, Bodenberaterin, Koordination Bodenpraktiker, Michael Weichselbaumer, Teilnehmer Bodenpraktiker 2018)

Ökologische Landwirtschaft
Könnte „Öko“ auf meinem Betrieb funktionieren und wenn ja wie? (Benjamin Fichtner, Bioland Berater, Hubert Gerstmeier, Biolandwirt Donauwörth)

Stadt-Land-Wirtschaft
Wie kann die menschliche und wirtschaftliche Beziehung zwischen Stadtbevölkerung und Landwirten verbessert werden?
Wie kann der materielle und immaterielle Kreislauf gefördert werden? Franz Froschmeir, Biobauer Ingolstadt, Dr. Niels Kohlschütter, Geschäftsführer Schweisfurth Stiftung München)

Kulturlandschaft und Ökologie
Wie können wir ökologisch wertvolle Flächen und Kulturlandschaftselemente erhalten, sodass auch die Ökonomie stimmt?
(Anna Bühler, Biobauern Naturschutz GmbH Augsburg)
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