Knusprig – lecker – artgerecht: Das Pfaffenhofener VOIXFEST-GIGGAL - Für mehr Tierwohl und mehr Geschmack!

Pfaffenhofener Voixfest-Giggal
Diese vorbildliche Aktion unterstützen wir in vollem Umfang!

Unter dem Label "Pfaffenhofener Voixfest-Giggal" will die hiesige Festwirtin Julia Spitzenberger ab kommendem Jahr Wiesn-Hendl ausschließlich von Landwirten anbieten, die sich zur Einhaltung bestimmter Regeln der Vorgaben des deutschen Tierschutzbundes verpflichtet haben.

Spitzenberger verspricht mit ihrem „Voixfest-Giggal“ artgerechte Aufzucht und Haltung der Hühner - zertifiziert nach den Kriterien des Deutschen Tierschutzbundes – sowie Bioqualität ohne gentechnisch verändertes Futter.

Seit 5 Jahren ist Julia Spitzenberger nun Festwirtin auf dem Pfaffenhofener Volksfest. Mit der Einführung des „Pfaffenhofener Voixfest-Giggal“ setzt die engagierte Festwirtin in ihrer „Gaudihüttn Zum Spitz“ ab 2015 nun auf noch mehr Qualität und Geschmack mit gutem Gewissen.

„Im Mai 2014 habe ich als Stadträtin eine Vereinbarung zur Förderung von Lebensmitteln aus artgerechter Tierhaltung bei städtischen Veranstaltungen unterschrieben. Und da will ich auch mit gutem Beispiel vorangehen und ein Zeichen setzen. Was ich von anderen erwarte, will ich natürlich auch in meinem eigenen Betrieb umsetzen“, so die Volksfestgastronomin, ehrenamtliche Stadträtin und stv. SPD-Fraktionssprecherin.

"Artgerechte Aufzucht und Haltung, ohne Gen-Futter und in Bio-Qualität, zertifiziert nach des Kriterien des deutschen Tierschutzbundes und die Hendl werden speziell für uns gemästet, das sollen die Hauptmerkmale für unsere Pfaffenhofener Voixfest-Hendl sein. Und natürlich ein perfekter Geschmack. Bei uns kommt so sicher kein Hendl aus Massentierhaltung auf den Teller. “, so Spitzenberger weiter.

Julia Spitzenberger kann bei der Umsetzung Ihres ambitionierten Projektes auf die Expertise und Unterstützung ihrer Stadtratskollegen Sandra Lob, Umweltreferentin im Pfaffenhofener Stadtrat und SPD-Fraktionssprecher Markus Käser setzen.

„Unser Volksfest ohne Hendl? Nicht vorstellbar!
Andererseits können wir bei den mittlerweile bekanntgewordenen Verhältnissen der industriellen Massentierhaltung als Kommune nicht einfach wegsehen!
Wir machen uns deshalb auf den Weg Umwelt- und Tierschutz und Genuss und Vergnügen in Einklang zu bringen“, so Markus Käser.

Doch der Wunsch nach mehr Tierwohl ist freilich eine echte Herausforderung, gerade bei Großveranstaltungen. Denn die artgerechte und bäuerliche Aufzucht und Mast der vielen Hendl muss erst einmal gestemmt werden. Die Initiatoren setzen dabei auf das Tierschutzlabel des deutschen Tierschutzbundes. Damit werden Produkte tierischen Ursprungs gekennzeichnet, denen Tierschutzstandards zugrunde liegen, die für die Tiere einen wirklichen Mehrwert an Tierschutz gewährleisten.

„Die Standards sind darauf ausgerichtet, den Tieren in der Landwirtschaft zu ermöglichen, ihren Bedürfnissen und Ansprüchen an ihre Haltungsumgebung nachzukommen“, erläutert Sandra Lob, Leiterin des Tierheimes Pfaffenhofen.

Und die Initiatoren sind sich sicher: “Am Ende haben Mensch und Tier etwas davon. Konventionell gezüchtete Hendl haben im Schnitt nach 30 Tagen die Schlachtreife erreicht, unsere Hendl dürfen länger leben. Unsere Hendl kommen aus der Region im Umkreis von 100 km und haben auch beim Transport zum Schlachter maximal kurze Wege. Sie wachsen in artgerechter Haltung auf und bekommen im Optimalfall kein gentechnisch verändertes Futter.Das alles macht sich natürlich auch am Geschmack bemerkbar. Unsere Hühner bilden weniger Fett und mehr Muskeln aus. Das Fleisch schmeckt viel besser und ist auch nahrhafter”.

Ein Jahr Vorbereitung nimmt das Projekt nun noch in Anspruch.
Gleich nach dem heurigen Volksfest will Spitzenberger mit den bereits begonnen Planungen und Lieferantengesprächen weiter machen und sich unter anderem die Höfe und Schlachtbetriebe besichtigen. Dann soll die Zertifizierung durch den Tierschutzbund erfolgen.

Und ab 2015 können die Volksfestbesucher dann die „Original Pfaffenhofener Voixfest-Giggal“ genießen.

Ganz generell meint Markus Käser: „Wer in Zukunft auf der Pfaffenhofener Wiesn dabei ist, sollte sich auch ein paar Gedanken zu Umwelt- und Tierschutz machen. Wir arbeiten gemeinsam mit Stadtverwaltung und Schaustellern an einem realistischen Umwelt- und Nachhaltigkeitskonzept für unser Volksfest. Regionale, saisonale Speisen und Getränke mit guter Ökobilanz, sowie aktive Klimaschutz-Maßnahmen sollen dabei gefördert werden.

Die Aktion “Voixfest-Giggal” ist eine Initiative von Julia Spitzenberger unterstützt von der SPD-Stadtratsfraktion auf Basis der Koalitionsvereinbarung P.L.A.N. 2020, in welcher das Thema im Handlungsfeld “Tierschutz” vereinbart wurde. Alle anderen Festwirte sind herzlich eingeladen dem Beispiel zu folgen.
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