Internationales Kulturfest am 5. Mai

Die „Tanzenden Perlen“ des Tanzstudios Scherg
 
Der Syrische Friedenschor aus München
Das Internationale Kulturfest ist das Herzstück der Interkulturellen und Interreligiösen Wochen 2018, die der Internationale Kulturverein Pfaffenhofen veranstaltet. Ein vielfältiges Programm mit Liedern, Musik und Tanz ist geplant, aber auch viel Gelegenheit zum gegenseitigen Kennenlernen, zu Begegnungen und Gesprächen am internationalen Buffet. Am Samstag, 5. Mai, ab 16 Uhr sind alle Interessierten bei freiem Eintritt in die Aula des Schyren-Gymnasiums eingeladen.

Der Syrische Friedenschor aus München, die aus Syrien stammende Tänzerin Mouna Sabbagh, orientalische und brasilianische Tanzgruppen des Tanzstudios Scherg sowie die Kinder- und Jugendtanzgruppe des Albanisch-Deutschen Kulturvereins Sali Çekaj bringen viel Schwung auf die Bühne. Und das Publikum ist nicht nur zum Zuschauen eingeladen, sondern auch zum gegenseitigen Kennenlernen und zu Gesprächen am Buffet mit arabischen und türkischen, albanischen und rumänischen sowie bayerischen Spezialitäten.

Eröffnet wird das Programm am 5. Mai von der Kinder- und Jugendtanzgruppe des albanisch-deutschen Kulturvereins Sali Çekaj, die bereits vor zehn Jahren bei den ersten Interkulturellen Wochen 2008 in Pfaffenhofen aufgetreten ist und seitdem schon viele interkulturelle Veranstaltungen bereichert hat.

Zum ersten Mal in Pfaffenhofen zu Gast ist der Syrische Friedenschor. Er besteht aus einer Gruppe junger in München lebender Syrer, von denen einige schon bei Mozartopernproduktionen mitgewirkt haben oder im Bayerischen Landtag, beim Bürgerfest des ehemaligen Bundespräsidenten Joachim Gauck und im Fernsehen aufgetreten sind. Ihre Vision, so der Initiator Ahmad Abbas, ist es, für Frieden in ihrem Land zu singen, denn Musik verbindet Menschen und hilft, schwierige Situationen zu überstehen.

Die Chorsänger und Musiker sind alle aus ihrer Heimat Syrien nach Deutschland geflüchtet, leben in Asylbewerberheimen in München und möchten durch arabische und deutsche Lieder zum interkulturellen Austausch anregen. Ihre Lieder erzählen von der syrischen Heimat, von besseren Zeiten vor dem Krieg und der Flucht nach Deutschland. Im Anschluss an ihre Auftritte suchen sie das Gespräch mit dem Publikum und beantworten Fragen zu Flucht, Krieg und Heimat oder tauschen sich zu Friedensgedanken aus.

Die Tänzerin Mouna Sabbagh ist eine Botschafterin der arabisch-islamischen Kultur. Bereits mit fünf Jahren kam sie aus der historischen Stadt Aleppo in Syrien mit ihrer Familie nach Deutschland. Sie lebt mit ihrem Mann in Passau, unterrichtet Orientalischen Tanz und verbindet traditionell arabische Tanzformen mit europäischen Ausdruckselementen. Ihre Intention ist es, mit dem Tanz Brücken zwischen den Kulturen zu schaffen. In Pfaffenhofen begeisterte sie vor mehreren Jahren bereits einmal das Publikum zusammen mit der israelischen Sängerin und Tänzerin Nirit Sommerfest bei ihrem Programm „Salam-Shalom“.

Ebenfalls orientalischen Tanz, aber auch Bauchtanz und brasilianische Tänze präsentieren die „Tanzenden Perlen“ des Tanzstudios Scherg und die brasilianische Profitänzerin Francesca Gruteser. Mit traditionellen und modernen Choreographien sowie farbenfrohen Kostümen und anmutigen Bewegungen verkörpern die Tänzerinnen den Zauber des Orients, präsentieren aber auch pfiffige Fusionen von Belly-Dance und Hiphop oder „Salsa-Oriental“.
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