Einfach großartig: Diesen „Brandner Kaspar“ – und diesen Boanlkramer! – muss man gesehen haben

(Foto: Gabi Hartmann)
Die Premiere der Freilichtaufführung „Der Brandner Kaspar schaut ins Paradies“ war einfach großartig! Schauspieler, Regisseur und das ganze Team des Theaterspielkreises boten eine absolut sehenswerte Leistung voller Spielfreude und kreativer Ideen. Das Haus der Begegnung erwies sich als himmlische Kulisse, und selbst das Gerüst an der Stadtpfarrkirche wurde spannend ins Stück mit einbezogen. Wer's noch nicht gesehen hat, muss sich beeilen, denn es gibt für die weiteren acht Vorstellungen nur noch wenige Karten.

Der Theaterspielkreis hat – unter künstlerischer Leitung von Regisseur Falco Blome und in Zusammenarbeit mit der Stadt Pfaffenhofen – mit dieser Freilichtinszenierung einen Volltreffer gelandet. Die Herausforderung war groß, aber die vielen Ehrenamtlichen des Theaterspielkreises haben sie gemeinsam mit dem Profi-Regisseur, drei ausgebildeten Schauspielern, Lichtgestalter Markus Jordan und einigen Musikern der Stadtkapelle brillant bewältigt.

Die Rollen waren super besetzt – Nils Neureiter als „ewig junger“ Brandner Kaspar, der mit 80 noch beweist, wie fit er ist, und der unbedingt 90 werden will, und dafür sogar dem Tod ein Schnippchen schlägt. Adelheid Bräu als Boanlkramer – sie beweist, dass die Idee, eine Frau als Tod auftreten zu lassen, gar nicht abwegig ist, sondern den Zuschauern sogar Riesenspaß machen kann, wofür die sich dann auch immer wieder mit Szenenapplaus bedanken. Katrin Wunderlich in einer Doppelrolle als Brandnerin und Sennerin – zwei völlig verschiedene Frauen, eine alt, eine jung und gar nicht wiederzuerkennen: Erstaunlich, was die Maske so leisten kann.

Neben diesen drei Profis waren auch eine ganze Reihe von Hobbydarstellern aus den Reihen des Theaterspielkreises auf der Bühne, allen voran Josef Kainz als Petrus, Manuel Andre als Jagersepp und als Toni sowie das jüngste Ensemblemitglied (und Publikumsliebling) Johanna Lehmeyer als kartenspielendes Kind und als süßes Engerl . Musikalisch unterstützt wurden sie von einigen Bläsern der Stadtkapelle. Die Melodie „Wenn der Auerhahn balzt“ hatten Zuschauer und Darsteller wohl noch lange in den Ohren.

Hinter der Bühne war ein vielköpfiges Team mit im Einsatz. Alle zusammen, immerhin über 50 Personen, hatten sie seit Monaten auf diese Premiere hingearbeitet und alle hatten sich den großen Applaus des Publikums mehr als verdient – zumal es ja in den nächsten Wochen noch bei acht Vorführungen noch weiter geht. Die Aufführungen am kommenden Wochenende, 22./23. Juni sind schon fast ausverkauft; für die Vorstellungen im Juli gibt es noch (wenige) Karten.

Der Eintritt kostet je nach Platzkategorie 17, 22 oder 25 Euro (ermäßigt 13 Euro). Karten gibt es bei den Vorverkaufsstellen Pfaffenhofener Kurier und Elektro Steib sowie online bei www.okticket.de. Weitere Informationen im Internet unter www.theaterspielkreis.de oder www.pfaffenhofen.de/brandnerkaspar.
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