Der neue Lutz-Stipendiat ist angekommen: Peter Zemla wohnt jetzt im Pfaffenhofener Flaschlturm

Peter Zemla (links) mit Kulturreferent Steffen Kopetzky im Garten am Flaschlturm
Der Flaschlturm ist wieder „Dichterstube“: Peter Zemla, Journalist und Autor aus Bayreuth, ist am 2. Mai als Pfaffenhofener Lutz-Stipendiat 2018 in den historischen Stadtturm am Platz eingezogen. Dort wurde er von Kulturreferent Steffen Kopetzky und dem städtischen Kulturmanager Sebastian Daschner willkommen geheißen.

Peter Zemla wurde 1964 in Bamberg geboren. Er studierte Germanistik und Philosophie in Erlangen, danach absolvierte er eine Ausbildung zum Journalisten. Zemla arbeitete als Redakteur u. a. bei ProSieben. Seit Ende der 90er Jahre ist er freiberuflich als Journalist, zuletzt als Texter tätig. Seit 2013 konzentriert er sich auf seine schriftstellerische Tätigkeit. Er lebt und arbeitet in Bayreuth und veröffentlichte Prosa und Lyrik in Zeitschriften und Anthologien. Sein Hörspiel „Mein Bruder“ war ein Gewinnerstück der Wettbewerbsreihe „Public Workshop“ des Bayerischen Rundfunks und wurde 2017 vom Bayerischen Rundfunk produziert und ausgestrahlt.

Drei Monate lang wird Peter Zemla jetzt im Flaschlturm leben und arbeiten. Sein neues Domizil hat ihm auf Anhieb sehr gut gefallen, und er freut sich darauf, hier an seinem Roman „Die Hinrichtung“ weiter zu arbeiten. Darüber hinaus will er sich intensiver mit dem Namensgeber des Stipendiums, dem Pfaffenhofener Schriftsteller Joseph Maria Lutz, beschäftigen. Dessen Roman „Der Zwischenfall“ hat er schon im Vorfeld gelesen. Und seinen eigenen „Zwischenfall“, also seinen Text über Pfaffenhofen, der ja für jeden Lutz-Stipendiaten Pflicht ist, hat er bereits als Konzept im Kopf. Was daraus in den nächsten Wochen wird, präsentiert er allen Interessierten zum Abschluss seines Aufenthalts bei einer Lesung am 27. Juli im Festsaal des Rathauses.

Wer Texte von Peter Zemla hören will, muss aber gar nicht so lange warten: Schon am kommenden Samstag, 5. Mai, um 10 Uhr liest er in der „Brezenrunde“ in der Pfaffenhofener Kreisbücherei einige seiner „Ein-Satz-Geschichten“.

Außerdem nimmt Zemla Anfang Juli am ersten Pfaffenhofener Lutz-Symposium teil, das die Stadt anlässlich der Paradiesspiele und des fünften Jahres des Lutz-Stipendiums veranstaltet. Vier der bisherigen Stipendiaten werden mit einigen Gästen in Pfaffenhofen tagen und stellen am Ende des Treffens eigene Texte bei einer Lesung am 7. Juli in der Kunsthalle vor. Mit dabei sind die bisherigen Stipendiaten Marko Dinic, Johann Reißer, Marie-Alice Schultz und eben Peter Zemla sowie Kulturreferent Steffen Kopetzky und die Autoren Thomas von Steinaecker und Rabea Edel. Moderiert wird das Symposium wie auch die Lesung vom Lyriker Nico Bleutge.
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