Lesetipps
Mai-Tipps der Stadtbücherei

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Melcher, Lea: Lotta Lustig

Rotfuchs im Rowolth-Verlag

Sind wir nicht alle Superheld*innen?

Kunterbunt und fröhlich versprüht dieses Bilderbuch gute Laune. Herrlich unperfekt die Illustrationen, die wie von Kinderhand gemalt erscheinen. Bunt, fröhlich und bei weitem nicht perfekt ist auch Lotta, selbst ernannte Superheldin der Geschichte. Ihr Outfit mit lila Tarnmaske und gelbem Umhang ist schon sehr superheldinnentauglich, nur bei der dazugehörigen Superkraft ist Lotta noch ein wenig auf der Suche. Auf der Liste ihrer möglichen erwünschten Superkräfte stehen Fliegen, Wetter machen, Gedanken lesen, Zeit anhalten und sich unsichtbar machen. Gemeinsam mit ihrer besten Freundin Sara übt sie sich in all diesen Disziplinen. Die beiden haben eine Menge Spaß dabei, auch wenn sich der Erfolg nicht so recht einstellen will. Dabei ist doch glasklar: Lottas lustige Ideen, ihre Fähigkeit, andere mitzureißen und zum Lachen zu bringen und selbst bei Misserfolgen niemals den Humor zu verlieren – auch damit lässt sich die Welt retten! Es lebe „Lotta Lustig“!

Ein sehr optimistisches Bilderbuch, in dem sich vermutlich jedes Kind wiederfinden kann. Lenkt den Blick darauf, auch im scheinbar Gewöhnlichen den besonderen Wert zu erkennen.
Elisabeth Brendel (aus den Buchprofilen des Michaelsbundes)

Die Krimireihe aus Kanada um Inspector Gamache von Louise Penny

Im ersten Band „Das Dorf in den roten Wäldern“ kommt Chief Inspector Gamache, der Leiter der Mordkommission von Quebec, zum ersten Mal in das Dorf Three Pines. Es gefällt ihm auf den ersten Blick und die freundlichen, liebenswerten Bewohner schließt er schnell in sein Herz.
Aber es ist ein Mord in diesem Bilderbuch-Dorf geschehen, den Gamache natürlich am Ende aufklärt. Doch es geht nicht nur um diesen Mord. Es geht auch um Gamache und sein Team, um einen alten Fall, der nur angedeutet wird, um Intrigen und Lügen innerhalb der Dorfgemeinschaft und innerhalb des Ermittlerteams. Außerdem wird immer wieder das Verhältnis von Anglo- und Frankokanadiern thematisiert.

Im zweiten Band „Tief eingeschneit“ ereignet sich abermals ein Mord in dem beschaulichen kleinen Dorf, ebenso im dritten Band „Das verlassene Haus“. Der Leser erfährt mehr über den mysteriösen Fall aus der Vergangenheit. Aus diesem Grund ist es von Vorteil, die Bücher in der richten Reihenfolge zu lesen.

Es sind spannende Geschichten, die man in einem Stück lesen möchte. Mittlerweile gibt es 17 Bände, die aber noch nicht alle auf Deutsch erschienen sind.
Albertine Bauer

Autor:

Stadtbücherei Pfaffenhofen aus Pfaffenhofen

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