Viertes Treffen des Energieeffizienz-Netzwerks

Ihre bisher größte Photovoltaikanlage hat die Stadt Pfaffenhofen auf dem Dach des Eisstadions installiert.
Gemeinsames Ziel: den Energieverbrauch der kommunalen Liegenschaften reduzieren

Seit Februar 2017 ist die Stadt Pfaffenhofen Mitglied eines Energieeffizienz-Netzwerks, in dem sich neun Kommunen zusammengeschlossen haben, um Erfahrungen in Sachen Energieeinsparung und Energieberatung auszutauschen und somit voneinander zu lernen. Vor allem hat man sich Energieeinsparungen an kommunalen Liegenschaften zum Ziel gesetzt.

Am mittlerweile vierten Netzwerktreffen nahm die Pfaffenhofener Klimaschutzmanagerin Saskia Kothe teil. Als gastgebende Kommune fungierte die Stadt Puchheim, die – ebenso wie Pfaffenhofen – bereits einige Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz umgesetzt hat, wie beispielweise die Installation von Photovoltaik-Anlagen auf kommunalen Liegenschaften.

Das Institut für Systemische Energieberatung (ISE) an der Hochschule Landshut stellte als Netzwerkträger sowie energietechnischer Berater den aktuellen Stand der Netzwerkarbeit vor. Die Erfassung der kommunalen Liegenschaften sowie die Vor-Ort-Besichtigungen in den einzelnen Kommunen inklusive Thermographie-Aufnahmen und Steckbrief-Erstellung sind inzwischen weitestgehend abgeschlossen. Auf Grundlage dieser Arbeitsschritte sind vom ISE für jede einzelne Liegenschaft Maßnahmenlisten erstellt und das jeweils maximal mögliche Einsparpotenzial sowohl elektrisch als auch thermisch aufgezeigt worden.

Auf Basis der Gesamtverbrauchswerte erarbeitete das ISE zusammen mit den Teilnehmern im Rahmen des Treffens ein durchschnittliches Ziel für die Energieeinsparung in den neun Kommunen. Im Anschluss wurde über mögliche Fördermittel referiert, die die Kommunen für die vom ISE aufgezeigten Maßnahmen in Anspruch nehmen können.

Abschließend wurde eine Evaluation des ersten Netzwerkjahres durchgeführt. „Das Netzwerk ist eine sympathische Gemeinschaft, die das gemeinsame Ziel, nämlich die Umsetzung möglichst vieler energieeinsparender Maßnahmen in den städtischen Gebäuden, verfolgt“, resümierte Klimaschutzmanagerin Saskia Kothe.
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