Schüler auf den Spuren des Pfaffenhofener Trinkwassers

Mit Feuereifer beim Thema Wasser dabei: Andreas Herschmann erklärt Schülern der Niederscheyerer Grundschule den Ursprung des Pfaffenhofener Trinkwassers.

Ende November hatten die vierten Klassen der Niederscheyerer Grundschule Besuch vom Wasserwerk der Stadtwerke Pfaffenhofen und von Andreas Herschmann Referent für Energie und Klimaschutz im Stadtrat Pfaffenhofen. Dabei nahm der zukünftige Wassermeister der Stadtwerke Peter Fink die Schüler mit auf die Reise des wertvollen Pfaffenhofener Trinkwassers von den tiefen Förderbrunnen, über die Speicherung durch Hochbehälter bis hin zum heimischen Wasserhahn.

Bereits am 22. März dieses Jahrs durfte bereits die damalige Klasse 3b dabei sein, als zwei Brunnen der Stadtwerke Pfaffenhofen im Schleiferholz in Betrieb genommen wurde. Am vergangenen Freitag war nun sauberes Trinkwasser das Thema für alle 4. Klassen, die sich gerade schwerpunktmäßig mit dem Wasserkreislauf beschäftigen.
Fink zeigte den Kindern alle Arten von Wasserleitungen, die es in Pfaffenhofen gibt und mal gab. Besonders beeindruckt hat dabei eine alte Holzwasserleitung, die vor einigen Jahren bei Tiefbauarbeiten am Schwarzbach entdeckt wurde. Abgerundet wurde die praktische Schulstunde dann durch eine Blindverkostung, bei der verschiedene Wasser probiert wurden. Das Urteil der gewählten Klassensprecher war eindeutig: Das Pfaffenhofen Wasser belegt geschmacklich unangefochten Platz 1.

Andreas Herschmann hob den Wert des Trinkwassers als Lebensmittel hervor und regte an, am Tag der internationalen Klimastreiks CO2 zu sparen in dem man einfach keine Mineralwasserflaschen mehr kauft, sondern stattdessen auf den Konsum von heimischem Leitungswasser umsteigt. Allein durch diese Maßnahme könnte in Pfaffenhofen eine jährliche Einsparung von rund 800 Tonnen CO2 erreicht werden.
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