MIT VIDEO: Wir können was tun! Bürgerwerkstatt Bodenallianz

Die Besucher der Bürgerwerkstatt Bodenallianz beteiligten sich rege mit Ideen und Vorschlägen.
 
Es wurde viel unter anderem zu den Themen bioregionaler Einkauf, Artenschutz und Böden diskutiert.

Die PAFundDU-Veranstaltung begeistert die Besucherinnern und Besucher

Bürgermeister Thomas Herker und Dr. Peter Stapel, Nachhaltigkeitsmanager der Stadt Pfaffenhofen, begrüßten am Montagabend die Bürgerinnen und Bürger im gut besuchten Festsaal zur Bürgerwerkstatt Bodenallianz, die unter dem Motto „Nachhaltige Gestaltung des Pfaffenhofener Lands“ stand.

Interessante und informative Vorträge
Der Abend begann unterhaltsam und informativ mit Professor Georg Haszprunar, einem international anerkannter Artenvielfalt-Experten, der den Impulsvortrag mit dem Titel „10 Tipps zur Förderung der Biodiversität im Betrieb und daheim“ hielt. Die Pfaffenhofener bekamen dabei viele gute Hinweise und Ratschläge: das Ansäen von Wiese statt Rasen im eigenen Garten, das Setzen von vielen verschiedenen Pflanzen- und Blütenarten, das Errichten von Insektenhotels, das Pflanzen von Blütenhecken statt Thujen und die Begrünung von grauen Betonwänden mit Efeu oder wildem Wein. Haszprunar betonte die Wichtigkeit der Maßnahmen, „damit es „auch morgen noch kreucht und fleucht in Bayern“. Der Vortrag kam gut bei den Besuchern an, insbesondere weil die vorgeschlagenen Maßnahmen einfach nachzumachen sind.

Die Historie und die Ziele der Bodenallianz wurden von Joseph Amberger, Projektleiter der Bodenallianz, präsentiert, der das Publikum aufforderte, sich auch an dem Projekt zu beteiligen.

Im Anschluss gab Michaela Braun, Bodenexpertin von Bioland, einen informativen Überblick über die Visionen zu den Stadt-Land-Aktivitäten in Pfaffenhofen.

Thomas Fisl, ein renommierter Trainer, Organisationsberater und Coach, führte die Besucher mit einer interaktiven und einfallsreichen Moderation durch den Abend.

In der Pause konnten sich die Besucher mit Grillwürsteln vom Biohof der Pfaffenhofener Familie Weichselbaumer stärken. Die Grillwürste wurden dann frisch von der Familie Niedermeier auf dem Grill zubereitet.

Bürgerbeteiligung: Die Bürgerwerkstatt lud die Teilnehmer zum Ideensammeln und Diskutieren ein

Nach der leckeren Stärkung wurde der „Markt der Möglichkeiten“ eröffnet. Hier hatten die Bürger die Gelegenheit, im Rahmen eines Workshops über die Ideen der Stadt-Land-Kooperation zu diskutieren und sich mit ihren Vorschlägen zu beteiligen.
Die einzelnen Workshops wurden von Experten geleitet, wie z. B. vom Nachhaltigkeitsmanager der Stadt Dr. Peter Stapel, dem  Projektleiter der Bodenallianz Joseph Amberger, der Bodenexpertin von Bioland Michaela Braun, der Landwirtin Barbara Weichselbaumer und der Expertin des Naturschutz Bayerns Katharina Schertler.

So wurden die Themen Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung, artenreiche Kulturlandschaft, Krautgärten und -felder, regionale Vermarktung und bioregionaler Einkauf, lebendige Böden ausführlich diskutiert. Es wurden dabei zusammen mit den Bürgern viele wertvolle Ideen und Vorschläge erdacht und diskutiert:

Für die Bürger war beim Thema bioregionalen Einkauf klar, dass ein zentraler Einkaufsort, ein regionales Label und Verfügbarkeit im Internet von Bedeutung sein muss.
Beim Thema lebendige Böden wurde insbesondere die Wichtigkeit eines Glyphosat-Verbots diskutiert. Bei der artenreichen Kulturlandschaft waren den Pfaffenhofenern neben Infotafeln für Biotope auch die Aufwertung von städtischen Flächen und eine grüne Bauleitplanung wichtig.

Alle, die sich über die Inhalte des Abends näher informieren wollen, können sich die Präsentationen auf https://pfaffenhofen.de/solidaritaetsprojekt-bodenallianz/ abrufen.

Der Film über die Bürgerwerkstatt Bodenallianz


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Der Vortrag von Prof. Haszprunar in voller Länge:


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