Gut besuchte Bürgerversammlung bot viele Informationen

Die Bürgerversammlung 2018 war gut besucht.
 
Bürgermeister Thomas Herker informierte die Bürger über vergangene und geplante Projekte der Stadtverwaltung.
„Was war, was geht, was kommt“ – unter diesem Motto stand die Bürgerversammlung 2018, die am Dienstag, 27. November im Rathaus stattfand. Bürgermeister Thomas Herker informierte über die wichtigsten Themen im Stadtrat und in der Verwaltung und gab einen Ausblick auf anstehende Projekte. Die Versammlung wurde live im Internet übertragen und kann auf der städtischen Homepage unter www.pfaffenhofen.de/archivplayer angesehen werden.

Thomas Herker begann seinen Vortrag mit der Vorstellung der aktuellen Einwohnerzahlen. Anschließend gab der Bürgermeister einen Überblick zur nach wie vor erfreulichen Entwicklung des Stadthaushalts und erläuterte die wichtigsten Einnahmen und Ausgabenposten. Ausführlich berichtete er von den großen Neubauprojekten der Stadt: Das neue Gebäude für die Kindertagesstätte St. Andreas ist schon fast fertig und wird im nächsten Jahr mit einem Tag der offenen Tür der Öffentlichkeit vorgestellt; weitere Neu- und Umbauten von Kindergärten sind geplant. Ebenfalls fertiggestellt und seit September in Betrieb ist die neue Grund- und Mittelschule, die mit Abstand größte Einzelinvestition der Stadt Pfaffenhofen in den letzten Jahrzehnten. Der Bürgermeister stellte außerdem die Planung für das neue Hallenbad, das vor allem dem schulischen Bedarf zu Gute kommen wird, vor.

Auf großes Interesse stießen der Bericht über die im vergangenen Jahr realisierten und vor allem die für die nächste Zeit geplanten Tiefbauprojekte. So sollen zum Beispiel die Niederscheyerer Straße oder die Ortsverbindungsstraße zwischen Wolfsberg und Fürholzen saniert werden. Außerdem kündigte der Bürgermeister größere Baumaßnahmen Dritter an: Nördlich von Affalterbach muss eine Bahn-Brücke erneuert werden, und auch die Fahrbahn der B13 wird durch das Staatliche Bauamt saniert werden. Damit die Anwohner der Umleitungsstrecken nicht zu sehr unter dem erhöhten Verkehrsaufkommen leiden müssen, und damit der Verkehr weiterhin zügig fließt, sind von der Stadt zusätzlich etliche eigene Maßnahmen geplant, die neben den Anordnungen des Straßenbaulastträgers erfolgen. So soll in den entsprechenden Straßen verstärkt geblitzt werden, Geschwindigkeitsanzeigen sollen angebracht werden und der Fernverkehr soll großräumig umgeleitet werden.

Weiterhin stellte Thomas Herker das vom Stadtrat neu strukturierte Einheimischen-modell vor und erklärte die neuen Zulassungsvoraussetzungen. Große Bedeutung wird durch die Stadt dem Thema der Sicherung erschwinglichen Wohnraumes zugemessen. Unter dem Aspekt Nachhaltigkeit informierte der Bürgermeister über das vom Stadtrat verabschiedete Solidaritätsprojekt „Bodenallianz“, das sich an Landwirte richtet. Großes Interesse weckten die Pläne und Visualisierungen zur Neugestaltung der Innenstadt mit den in diesen Tagen aufgestellten Sitzbänken. Mit zur Attraktivitätssteigerung trägt auch der ab Dezember kostenlos sowie länger und in dichterer Taktung fahrende Stadtbus bei, durch den hoffentlich mehr Bürger auf die Autofahrt in die Innenstadt verzichten.

Eine große Bandbreite zeichnete die Einzelfragen aus, die an die Stadtverwaltung gerichtet und vom Bürgermeister beantwortet worden waren. Das Spektrum reichte von der Errichtung eines Hopfengartens in der Nähe von Tiefbrunnen, der WC-Situation in Bürgerpark und Innenstadt und dem neuen Stadtbusfahrplan über den Zeitplan
weiterer Straßen- und Radwegbauprojekte oder die Realisierung des Stiftungsprojektes zu Betreutem Wohnen an der Spitalstraße. Außerdem wurden die Aufstellung zusätzlicher Fahrradständer am Bahnhof, der Wunsch nach Einrichtung eines „Friedwaldes“ im Stadtwald oder die Realisierung des beschlossenen Radfahr-„Dirtparks“ thematisiert.
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