Allerheiligen – Friedhof Altenstadt

Friedhof Altenstadt in Pfaffenhofen, ein idyllischer Ort der Ruhe und Besinnung

Das Hochfest Allerheiligen ist als katholischer Feiertag wohl einer der wichtigsten Gedenk- und Trauertage im Kalenderjahr. An Allerheiligen (1. November) wird wortwörtlich "allen Heiligen" und auch denen, die nicht heiliggesprochen wurden, gedacht. Die Botschaft des Tages ist von dem Glauben geprägt, dass viele Verstorbene wie Heilige verehrt werden können.

Friedhof Altenstadt
Auch in Pfaffenhofen wird dieser Tag von der Bevölkerung feierlich begangen. In zahlreichen Ortsteilen werden Gottesdienste abgehalten und der Besuch der verstorbenen Verwandten und Freunde auf dem Friedhof ist bei vielen Bürgerinnen und Bürgern ein festes Ritual. Viele Gräber werden bereits im Vorfeld von Allerheiligen geschmückt und zeugen davon, dass die Verstorbenen nach wie vor einen festen Platz im Leben der Verwandten einnehmen. So rückt auch der Friedhof Altenstadt in diesen Tagen wieder einmal mehr in das Bewusstsein vieler.
Das wissen auch die Mitarbeiter des Friedhofs, die sich über das ganze Jahr hinweg liebevoll um Trauergäste und Besucher kümmern sowie engagiert das 64.000 qm große Areal an der Ingolstädter Straße hegen und pflegen. Herbert Breuer, der das Team seit vielen Jahren leitet, arbeitet beständig an der Erhaltung und Modernisierung: „Wir haben in diesem Jahr die Trauerhalle renoviert, die Wände mit freundlichen und hellen Farben gestrichen und eine neue und bequemere Bestuhlung angeschafft. Auch wenn für viele der Gang zu uns oft mit schwerem Herzen erfolgt, so wollen wir alles in unserer Macht Stehende tun, die Hinterbliebenen in harmonischem Umfeld bestmöglich zu betreuen. Sei es beim Abschied auf der Trauerfeier oder bei den späteren Besuchen am Grab.“

Allerheiligen – eine lange Geschichte
Der Ursprung des Feiertages reicht bis in das 4. Jahrhundert zurück. Damals wurde derer Gedacht, die für den christlichen Glauben ihr Leben ließen und als Märtyrer starben.
In der abendländischen Kirche wird Allerheiligen seit dem neunten Jahrhundert am 1. November gefeiert. Als Initiator des Festes gilt der mittelalterliche Theologe Alkuin. Der am 2. November begangene Allerseelentag etablierte sich, vom französischen Benediktinerkloster Cluny ausgehend, rund 200 Jahre danach.
Auf den Friedhöfen werden die Gräber zu Allerheiligen und Allerseelen oftmals mit Blumen und Kerzen geschmückt. Die entzündeten Kerzen werden auch als "Seelenlichter" bezeichnet, die das ewige Leben nach dem Tod symbolisieren sollen.

Halloween
Am Vorabend von Allerheiligen wird in den Vereinigten Staaten und in einigen europäischen Ländern Halloween gefeiert. Ein Fest, dass mittlerweile auch in Deutschland gerne von Groß und Klein gefeiert wird. Der Ursprung von Halloween steht in direktem Zusammenhang mit dem kirchlichen Hochfest, denn der Begriff leitet sich aus dem englischen "All Hallows Eve" ab, dem "Vorabend Allerheiligen".
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