Zukunftsstudie: Pfaffenhofen ist "Kleinstädtischer Gewinner"

Pfaffenhofen - ein kleinstädtischer Gewinner

Standort-Rankings sind wichtig. Sie zeigen den politisch Verantwortlichen wo eine Stadt, ein Landkreis oder eine Region im Vergleich zu anderen steht und wo die eigenen Stärken und Schwächen liegen. Bei einem immer stärker werdenden Wettbewerb der Standorte, zieht die zukünftige Entwicklung ein zunehmendes Interesse auf sich. Die Sensibilität hinsichtlich Standortfaktoren wird größer.


Vor diesem Hintergrund erfährt die Einordnung und Bewertung der wirtschaftlichen Verfassung und der Entwicklungsperspektiven von Standorten in den letzten Jahren einen enormen Popularitätsschub. Städterankings werden nun mehr und mehr von Beratungsunternehmen, Magazinen und Wirtschaftszeitungen veröffentlicht.

Problematisch wird es allerdings dann, wenn eine Vielzahl von Indikatoren auf eine einzige Rangziffer eingedampft werden und die Erhebung der Daten oder die Art der Analyse nicht genauer dargelegt werden. Bei der derzeit aktuellsten Studie, die durch die Contor GmbH erstellt wurde, ist das nicht der Fall. Die Studie untersuchte mittels einer Clusteranalyse die Perspektiven deutscher Städte.

Dabei wurde anhand 34 verschiedener Indikatoren die „Zukunftsfähigkeit“ der 1.554 deutschen Städte mit über 10.000 Einwohnern untersucht. Unter den Variablen waren demographische Faktoren und soziale Indikatoren sowie die wirtschaftliche Struktur.
Die Stadt Pfaffenhofen a. d. Ilm landete dabei als „Kleinstädtischer Gewinner“ in dem sechsten von insgesamt sieben Clustern und gehört damit zu den 389 ländlichen Kleinstädten, die für die Zukunft gut gerüstet scheinen. Es gibt schlechtere Nachrichten.

Bei den „kleinstädtischen Gewinnern“ liegen die Schwerpunkte im verarbeitenden Gewerbe. Die sozialen und wirtschaftlichen Bedingungen sind gut, die Bevölkerungsentwicklung positiv. Die Situation für Unternehmen ist überdurchschnittlich positiv, Verbesserungspotential liegt jedoch bei den Bildungs- und Weiterbildungseinrichtungen.

Für Interessierte gibt es hier die Studie zum Download.
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