Stärkster Feuerwehrmann Bayerns kommt aus Pfaffenhofen

„Härter ist vielleicht nur noch Rambo“ titelte, zum schon beeindruckenden zweiten Platz bei der „Bavarian Firefighter Combat Challenge“ im letzten Jahr, eine Zeitung über das Pfaffenhofener Team. Jetzt muss sich wohl auch Rambo in Acht nehmen!

Spitzenläufer Andreas Jüsche wurde am vergangenen Wochenende in Geiselwind Bayerns stärkster Feuerwehrmann. Mit einer persönlichen Bestzeit von 1 Minute und 36 Sekunden fegte er über den Parcours. Auch Platz drei geht nach Pfaffenhofen: Adrian Schratt schaffte es auf den Bronzeplatz. Er brauchte lediglich 1 Minute und 52 Sekunden für den kompletten Lauf.

Zurecht, wird der Wettkampf auch gerne als „five stages of pain“, zu Deutsch „Die fünf Stufen des Schmerzes“ beschrieben. Gilt es doch, mit komplettem Feuerschutzanzug, mit Atemschutzgerät, Atemschutzmaske und in Feuerwehrstiefeln, fünf Aufgaben am Stück zu bewältigen. Zunächst muss ein 19kg schwerer Schlauch eine Treppe auf 12m Höhe getragen werden. Im Anschluss gilt es einen weiteren Schlauch an einem Seil in den dritten Stock hochzuziehen. Danach geht es die Treppe wieder hinunter, wo schon die sogenannte „Keiser Force Machine“ wartet. Mit Schlägen von einem vier Kilogramm schweren Vorschlaghammer muss ein 72,5kg Gewicht um 1,50m bewegt werden. Es folgt ein 40m langer Slalomlauf, an dessen Ende ein weiterer Schlauch parat liegt. Dieser ist löschfertig mit Wasser gefüllt und muss auf 20m ausgezogen werden, um dort ein Ziel um zu spritzen. Als letztes muss ein 80kg schwerer, lebensechter Dummy im „Rauteck-Rettungsgriff“ in das 30m entfernte Ziel gerettet werden.

Zu dem Wettkampf reisten 150 Läufer aus ganz Europa nach Geiselwind an. Entsprechend hochkarätig war das Teilnehmerfeld besetzt. Und auch bei den international bewerteten Disziplinen waren die Pfaffenhofener vorne mit dabei.

Andreas Jüsche und Adrian Schratt sicherten sich mit Ihren Einzelläufen jeweils Bronze in ihrer Altersklasse. Im Tandemlauf, bei dem die Strecke zu zweit bewältigt werden muss, verfehlte das Duo Jüsche/ Schratt den dritten Platz nur denkbar knapp und landeten auf dem vierten Platz.

Im Staffellauf, dort teilt man den Lauf auf fünf Teilnehmer auf, kämpfte sich das Team aus Sebastian Schindlbeck, Sven Oberliesen, Ralph Kinhackl, Andreas Jüsche und Adrian Schratt in das Viertelfinale und wurde auch dort das schnellste bayerische Team.
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