Nach der Gartenschau ist vor dem Volksfest – Stadtwerke stellen Infrastruktur bereit

Der kleine Torbogen steht bereits...
 
....am Fußweg nach der Ilmbrücke
Mit Betonpollern wird das Volksfest Pfaffenhofen 2017 zum ersten Mal vor Terroranschlägen geschützt. Anders als beim letzten Weihnachtsmarkt sind diese Poller diesmal eckig, um noch mehr Sicherheit zu bieten. Nach den Anschlägen unter anderem in Berlin, London und Barcelona will die Stadt Pfaffenhofen hier kein Risiko eingehen und schützt das Gelände vor einem potentiellen Angriff mit Fahrzeugen. Vier solcher Sperren werden die Stadtwerke Pfaffenhofen an den Eingängen verteilen. Dazu braucht es schweres Gerät: Jeder einzelne Poller wiegt eine Tonne. Die Sperren sind 1,20 Meter lang, 60 Zentimeter hoch und 60 Zentimeter breit. Nach dem Volksfest bauen die Stadtwerke die Poller wieder ab und lagern sie für künftige Veranstaltungen.

Neu sind beim diesjährigen Volksfest auch mobile Fahrradständer, die Mitarbeiter der Stadtwerke aufgestellt haben. Insgesamt 84 Stellplätze für Drahtesel sind jetzt rund um das Gelände verteilt: Rechts vom Haupteingang am Verkehrskreisel, auch am Nebeneingang am südlichen Rand des Festgeländes und schließlich gleich nach der Fußgängerbrücke, die vom Supermarktparkplatz über die Ilm führt. Damit haben die Gäste die Möglichkeit, klimaneutral mit dem Rad zum Feiern zu kommen und das Auto daheim zu lassen.

Was wäre ein Volksfest ohne Wasser? Undenkbar. Selbst eingefleischte Biertrinker brauchen sauberes Wasser aus der Leitung, damit ihre Krüge gespült werden können. Wasser ist als Lebenselixier also auch auf dem Volksfest unverzichtbar. Deshalb sind unter dem Platz insgesamt 17 Unterflurhydranten installiert, an denen bei Veranstaltungen Standrohre angeschlossen werden können. Auch wenn beim Volksfest nicht alle vorhandenen Hydranten benutzt werden, ziehen die Stadtwerke an jedem einzelnen davon Proben, schließlich handelt es sich um ein zusammenhängendes System. Das wird Wochen vor Beginn der traditionellen Volksfestzeit gründlich auf Keimfreiheit getestet. „Mit der mikrobiologischen Wasseruntersuchung garantieren die Stadtwerke den einwandfreien Zustand ihres Trinkwassers“, erklärt Martin Gebhardt, Leiter der Wasserwirtschaft bei den Stadtwerken. Beim letzten Volksfest haben die Stadtwerke 1.170 Kubikmeter Wasser geliefert, das entspricht der beeindruckenden Menge von 1.170.000 Litern, in nur elf Tagen.

Auch der Strom auf dem Volksfest kommt von den Stadtwerken. Klimaneutraler Ökostrom ermöglicht also Nervenkitzel und spektakuläre Erlebnisse mit Schwerkraft und Geschwindigkeit in den vielen Fahrgeschäften. Außerdem braucht natürlich noch die Gastronomie den Saft aus der Dose, um die Gäste mit ihren Schmankerln zu versorgen. Auf den Bühnen der Festzelte treten zahlreiche Kapellen und Bands auf, die ohne Ökostrom von den Stadtwerken wohl Mühe hätten, ordentlich Stimmung zu machen. Beim letzten Volksfest 2016 haben die Stadtwerke insgesamt 64.000 Kilowattstunden Strom auf den Festplatz geliefert. Dieser Strom wird verteilt über zwei Trafostationen, an denen insgesamt 16 so genannte Marktplatzverteiler angeschlossen sind.
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