Segnung neuer Obdachlosenunterkünfte

Von links: Pfarrer Albert Miorin und Pfarrer George Spanos segneten die Erweiterungsbauten.
Am vergangenen Freitagvormittag wurden zwei Erweiterungsbauten der Obdachlosenunterkunft in der Ingolstädter Straße mit einer ökumenischen Segnung durch den evangelischen Pfarrer George Spanos und den katholischen Pfarrer Albert Miorin eingeweiht. An der Feier nahmen auch Bürgermeister Thomas Herker und Altbürgermeister Hans Prechter als Vorsitzender des katholischen Verbands für Soziale Dienste (SKM) sowie beteiligte Bauunternehmen teil.

Die beiden Bauten, die schon seit Januar 2017 in Betrieb sind, wurden mit der Holzständerbauweise erbaut und verfügen über Massivholzdecken. Haus B, der 1. Erweiterungsbau, beinhaltet 14 Doppelzimmer. Außerdem teilen sich dort bis zu vier Personen ein gemeinsames Bad und eine Diele mit Küchenzeile. In Haus C , dem 2. Erweiterungsbau, befinden sich sieben (Familien-) Apartments mit je 34 m².
Thomas Herker sprach die Schwierigkeiten bei der Preisentwicklung für Wohnraum an. Vor allem Menschen mit geringem Einkommen seien von diesem Problem betroffen. Doch Pfaffenhofen mache sich stark für den sozialen Wohnungsbau. Die Stadt plant in den nächsten Jahren 30 Millionen Euro zu investieren, um neuen Wohnraum zu schaffen: In der Kellerstraße und in Heißmanning sind Neubauprojekte bereits in Planung.

Die Zimmerei Roßner, die die Häuser errichtet hatte, begrüßte das Engagement in Pfaffenhofen. In der Bundesrepublik Deutschland rede man immer davon, dass etwas getan werden muss, in Pfaffenhofen setze man die Projekte direkt um. So lobte Constanze Roßner die Mühen aller Beteiligten und freut sich, dass sie „Raum für Hoffnung“ schaffen konnten. Sie übergab dem SKM darüber hinaus eine Spende über 500 Euro für die Obdachlosenunterbringung.
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