„Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ – Trägertreffen der Stadt Pfaffenhofen und der teilnehmenden Sprach-Kitas

Wir Menschen lernen von Anfang an. Kinder strotzen dabei oft vor Neugierde, wollen diese Welt kennenlernen, wollen sich zurechtfinden und wollen an ihr teilhaben. Bei all dem Wachsen und Werden ist der Spracherwerb von größter Bedeutung – eröffnet er doch die individuelle Kommunikation mit der Welt.

Mit einem großangelegten Bundesprogramm zur Sprachbildung unterstreicht das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend dieses Wissen mit dem Projekt „Frühe Chancen – Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“.

Unter diesem Motto trafen sich im Festsaal des Rathaus Pfaffenhofen kürzlich alle Trägerinnen und Träger, Kita-Leitungen und Sprachfachkräfte des Verbundes Pfaffenhofen. Unter der Trägerschaft der Stadt Pfaffenhofen begleiten und unterstützen seit März 2016 elf sogenannte Sprach-Kitas Kinder, Kolleginnen, Kollegen und Eltern in Kindertageseinrichtungen in Pfaffenhofen (Kita St. Elisabeth, Kita St. Andreas, Kita St. Johannes), Mainburg (Kiga Am Gabis), Ingolstadt (Sternenhaus, Peter-Steuart-Haus, Ev. Integrations-Kiga St. Paulus), Gaimersheim (Haus für Kinder Rübezahl), Friedrichshofen (Thomas-Kita) und Neuburg a. d. Donau (Kita Sonnenhügel, Kiga Brändström).

Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Thomas Herker gab Kathrin Maier, Sachgebietsleitung Familie und Soziales der Stadt, eine präzise Darstellung rund um die Finanzierung und Organisation der Sprach-Kitas im Verbund Pfaffenhofen.
Das Projekt im Einzelnen wurde danach von Brigitta Glatz, Fachberatung der Sprach-Kitas, vorgestellt. Anhand wissenschaftlicher Erkenntnisse und mit dem Blick in die Praxis konnten die Sprachförderkräfte der Verbund-Kitas einen genauen Eindruck von ihrer Arbeit vor Ort vermitteln.
Nach einem anregenden Austausch im Gespräch rundete Brigitta Glatz mit einem Ausblick in die nächsten zwei Jahre das offizielle Treffen ab. Dabei betonte sie, dass Kitas weiterhin starke Partner brauchen, damit diese Projekte eine Zukunft haben und qualifizierte Fachkräfte auf Dauer in den Kitas etabliert werden können.

Bei einem anschließenden Stehimbiss konnten Pläne für die bevorstehenden Arbeitsschritte weiter vertieft werden.
Alle Beteiligten sprachen von einem mehr als gelungenen Treffen zwischen pädagogischen Fachkräften und politischen Vertretern auf Kommunalebene
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