Seniorenbüro: Die Ehrenamtlichen sind Brückenbauer, Unterstützer und Motor zugleich!

Die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Seniorenbüros kamen auf Einladung der Stadt Pfaffenhofen zum Dankeschön-Frühstück im Bürgerzentrum Hofberg zusammen. Dabei stellten sie sich zusammen mit Seniorenreferentin Verena Kiss-Lohwasser, Seniorenbüro-Leiterin Heidi Andre, Mitarbeiterin Pia Fischer und Sachgebietsleiterin Kathrin Maier zum Erinnerungsfoto auf.
2017 war ein erfolgreiches Jahr für das Seniorenbüro Pfaffenhofen. Beim traditionellen Ehrenamtlichen-Treffen am Freitag, den 19. Januar präsentierte die Leiterin Heidi Andre beeindruckende Zahlen mit hohen Steigerungen gegenüber dem Vorjahr. Sie freute sich sehr über den großen Zuwachs und bedankte sich bei allen Ehrenamtlichen mit den Worten: „Indem Sie einen Teil Ihrer Freizeit für andere einsetzen, bereichern Sie unser aller Zusammenleben. Ohne diese Einsätze wären so viele Angebote in unserem Seniorenbüro nicht möglich. Ein herzliches Dankeschön an Sie alle!“ Zusätzlich bedankten sich Heidi Andre und ihre neue Kollegin Pia Fischer, die nach Yvonne Fraebels Abschied Mitte letzten Jahres das Team komplettiert, zusammen mit Marcus Andre mit einem selbst getexteten „Hofberg-Song“.

Bürgermeister Thomas Herker bedankte sich ebenfalls bei den zahlreich anwesenden Ehrenamtlichen. „Das Pfaffenhofener Seniorenbüro ist beispielgebend für viele Kommunen“, erklärte er und bezeichnete es als ganz wichtig, dass die Hauptamtlichen jederzeit auf die kontinuierliche Hilfe der Ehrenamtlichen zählen können. Der Bürgermeister war sich sicher, dass die fleißigen Ehrenamtlichen auch künftig nur positive Rückmeldungen für ihr großes Engagement erhalten und dass sie auch weiterhin so tolle Arbeit leisten.

Insgesamt engagierten sich im vergangenen Jahr 88 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ehrenamtlich – das sind acht mehr als im Vorjahr – und diese leisteten mit 7.342 ehrenamtlichen Stunden etwa 500 mehr als 2016. Wie die Jahresstatistik weiter zeigt, wurden die zahlreichen Angebote des Seniorenbüros zahlreich genutzt; mit 12.360 Teilnehmern waren es um etwa 500 Besucher mehr als im Vorjahr. Die Nachfrage nach Beratung in seniorenspezifischen Fragen ist 2017 ebenfalls gestiegen: waren es 2016 noch 66, kamen 2017 92 Senioren und Angehörige in die Beratungsstelle.

Das Jahr 2018 wird ein ganz besonderes werden, da das Seniorenbüro sein 20-jähriges Bestehen begehen kann. Neben den besonderen Feierlichkeiten zum Jubiläum wird der große Stadtausflug wieder einer der Höhepunkte sein. Er geht dieses Jahr nach München und bietet unter anderem eine Schifffahrt auf dem Starnberger See. Das Jahr 2017 war vor allem geprägt durch die Gartenschau „Natur in Pfaffenhofen“, bei der sich auch das Seniorenbüro aktiv engagierte: Die ehrenamtlichen Schreiner stellten das Insektenhotel zur Verfügung und verewigten sich somit auf dem Gelände. Einige Senioren waren als Gästeführer tätig, boten den Besuchern Führungen an und hatten dabei sichtlich Spaß.

Im Dezember wurde das durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geförderte Patenschaftsprojekt „Alt für Jung. Seniorenbüros unterstützen Geflüchtete“ erfolgreich beendet. Laut Heidi Andre wurde auch hier dank des Engagements der Ehrenamtlichen viel erreicht. Alle Teilnehmer können sich nun auf Deutsch unterhalten, einige sind in neue Wohnungen umgezogen, haben eine Arbeitsstelle gefunden oder den Führerschein gemacht. Aus vielen Patenschaften sind Freundschaften entstanden. Und obwohl das Projekt beendet wurde, werden Geflüchtete weiterhin in Zusammenarbeit mit der städtischen Integrationsstelle unterstützt. Es werden mit Unterstützung der Ehrenamtlichen Sprachkurse am Computer, Hausaufgabenbetreuung für geflüchtete Kinder oder Sprachkurse für Frauen angeboten. Die Geflüchteten haben seit 2018 außerdem die Chance, die wichtigsten Computergrundlagen in einem Kurs zu erlernen.

88 Ehrenamtliche im Einsatz

Die 88 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Seniorenbüros, die sich vielfach schon jahrelang engagieren, sind: Paula Anzinger, Rainer Berg, Ingrid Berg, Walburga Berthold, Erna Brückl, Franz Brückl, Monika Egen, Dieter Eßer, Erwin Förster, Emma Friedl, Friedl Fuchshuber, Erich Fuchshuber, Adelheid Geissler, Rosa Geszte, Werner Gleissner, Renate Grandl, Uta Grieb, Hubert Grundwald, Hildegard Haberer, Angela Hammer, Renate Hartmair, Julia Hartmann, Maximilian Heckmeier, Rosi Heckmeier, Sidonie Heindl, Walburga Heinl, Walter Heinl, Gertraude Hintler, Erni Kaindl, Erich Kaisersberger, Mechthild Kaltenberger, Werner Kart, Ilse Kart, Elfriede Kastner, Cornelia Kawinek, Renate Keßler, Hans-Albert Knoblich, Erna Knoll, Hermann Körle, Jürgen Kusseler, Ingeborg Landuyt, Waldemar Lemke, Edeltraud Liesegang, Günter Lönhard, Mechtilde Lörcher, Elfriede Lüth, Annemarie Maier, Bernhard Matschke, Erika Matschke, Andreas Mauer, Simone Mentz, Reinhard Müller, Irmgard Pfeffer, Albert Pletz, Gerlinde Reiser, Manfred Rösler, Margarete Savarino, Salvatore Savarino, Uschi Schirmbeck, Norbert Schmidt-Kapell, Kurt Schneeweiß, Carola Schreyer, Leo Schurius, Adelheid Schurius, Wilhelm Schwarzmeier, Ursula Seifüssl, Ilka Sommerlad, Caren Sönksen, Kreszenz Stark, Doris Svoboda, Maja Türckheim, Wolfgang Türckheim, Dagmar Völkl, Erich Völkl, Marianne Wagner, Walter Wagner, Gudrun Weber, Jürgen Weber, Ralf Weiss, Marlis Weiß, Günther Weiß, Ute Wenda, Herbert Wildmoser, Ilse Wilms, Georg Winklmair, Josef Witzl, Waltraud Ziehe, Gabriele Zimmermann.
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