Frauenbund startet in ein ereignisreiches Jahr - 1.000-Euro-Spende für den Weißen Ring

Eine Spende in Höhe von 1.000 Euro für den Weißen Ring überreichte Ursel Sibinger, die Vorsitzende des Katholischen Frauenbunds Pfaffenhofen, jetzt an Manfred Rösler.
Mit einem gemütlichen Frauenfrühstück und einer Spendenübergabe an den Weißen Ring ist der Katholische Frauenbund Pfaffenhofen am Montag, 16. Januar, ins neue Jahr gestartet. Die Vorsitzende Ursel Sibinger konnte rund 50 Frauen im Pfarrsaal begrüßen und bei Kaffee und Tee sowie einem ausgiebigen Frühstücks-Büfett ergaben sich viele Gespräche sowie Planungen für die nächsten Veranstaltungen, denn auch für 2017 hat der Frauenbund ein umfangreiches Programm zusammengestellt.

Manfred Rösler, der Leiter der Außenstelle Pfaffenhofen des Weißen Ring e. V. stellte seinen Verein und seine Arbeit kurz vor. Der Weiße Ring hilft Menschen, die Opfer von Kriminalität und Gewalt geworden sind, und hat sich auch die Prävention und die Verhütung von Straftaten auf seine Fahnen geschrieben. Vor 40 Jahren vom „Aktenzeichen XY ungelöst“-Erfinder und Moderator Eduard Zimmermann in Mainz gegründet, zählt der Weiße Ring heute 420 Außenstellen mit 3.200 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern in ganz Deutschland.

Im Landkreis Pfaffenhofen, so erläuterte Rösler, zählt der Verein rund 100 Mitglieder und drei Ehrenamtliche. Jedes Jahr wenden sich hier rund zehn Hilfesuchende an den Weißen Ring. „Das Wichtigste ist der menschliche Beistand, aber wir begleiten die Betroffenen auch zur Polizei oder zum Gericht – jedem wird individuell geholfen“, erklärte Rösler und fügte hinzu: „Wir sind keine Fachleute, aber hilfsbereite Menschen, die sich in Wochenend-Seminaren auf ihre Aufgaben vorbereitet haben.“

Der Katholische Frauenbund Pfaffenhofen will die Arbeit des Weißen Rings unterstützen und so konnte Ursel Sibinger einen Scheck in Höhe von 1.000 Euro an Manfred Rösler überreichen. Das war die letzte von insgesamt neun Spenden des Jahres 2016, die aus dem Erlös des Adventsbasars 2015 stammten. Insgesamt 8.000 Euro hatte der Frauenbund im Laufe des Jahres 2016 für soziale Projekte und Vereine gespendet. Dies waren je 1.000 Euro für ein Kinderheim-Projekt in St. Petersburg bzw. Kiew, für den Verein Leben retten und die Pfaffenhofener Tafel, die Krebsberatungsstelle Ingolstadt, die Missionsbenediktiner, die Hochwasserhilfe Simbach und den Weißen Ring sowie je 500 Euro für das Pfaffenhofener Zentrum für Berufs- und Familienförderung und für Judit Sendtner, die als Missionarin auf Zeit in einem Krankenhaus in Uganda arbeitet.

Auch beim Adventsbasar 2016 hat der Pfaffenhofener Frauenbund einen ansehnlichen Erlös erzielt, der in den nächsten Monaten wiederum verschiedenen kirchlichen und sozialen Projekten zugutekommt. Die Planung für 2017 sieht zudem ein umfangreiches Programm mit zahlreichen Veranstaltungen und Angeboten vor. Einige Höhepunkte sind z. B. der Besinnungstag in der Oase Steinerskirchen am 6. März, eine Dreitagesfahrt nach Kärnten vom 19. bis 21. Mai, ein Ausflug nach Markt Indersdorf am 4. Juli, die Radl- und Bus-Wallfahrt nach Altötting am 29. bzw. 30. Juli, ein Bildervortrag mit Erfahrungsbericht von Judit Sendtner im September, ein Ernährungsvortrag im Oktober und schließlich der nächste Adventsbasar am 26. November.

Bei allen Veranstaltungen des Frauenbunds sind Gäste immer herzlich willkommen. Das ganze Programm und viele Informationen über den Zweigverein Pfaffenhofen des Katholischen Deutschen Frauenbundes findet man auch im Internet unter www.kdfb-paf.de.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.