Asylsozialberatung in der Max-Immelmann-Kaserne

Im Juni haben wir erfahren, dass die ehemalige ARE/EMI in das bayerische Transitzentrum (BayTMI) umgewandelt wurde. Zweck dieser Unterkunft ist die Unterbringung von Flüchtlingen mit geringer Bleibewahrscheinlichkeit und eine möglichst zügige Bearbeitung ihrer Asylanfragen in den Behörden vor Ort. Zusätzlich zu ukrainischen Flüchtlingen und Flüchtlingen aus dem Westbalkan werden nun Menschen aus Nigeria und Afghanistan untergebracht. Seit Mitte Juni treffen immer mehr Nigerianer in der Max-Immelmann-Kaserne ein, darunter viele schwangere Frauen. Ab Juni sollen Flüchtlinge aus Afghanistan ankommen.
Diese veränderte Situation fordert uns Berater zu einem raschen Umdenken und der Anpassung der Angebote. Diesbezüglich finden und fanden bereits Treffen mit Organisationen und Helfern statt, um eine möglichst gute Versorgung der neuen Bewohner im Rahmen der eingeschränkten Möglichkeiten in der Unterkunft herbeizuführen. Erfreulicherweise folgten unserer Einladung für interessierte Ehrenamtliche fünf Personen, die wir auch gleich für eine Mitarbeit in der Kleiderkammer oder als Begleiter zu Ärzten gewinnen konnten.
Derzeit laufen Bewerbungsgespräche für die notwendige Erweiterung des Beratungstermins.
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