Amtswechsel beim Pfaffenhofener Jugendparlament

Hinten v. l.: Jeremy Steinberger, Philipp Hipp, Joshua Schlabs, Taulant Ndreka, Paul Kirschner, Deyar Tawfik, Lara Kolb, Celil Erdem, Sebastian Ortmann, Sachgebietsleiterin Kathrin Maier, Jana-Maria Habl, Jugendreferentin Julia Spitzenberger, Stadtjugendpfleger Christoph Höchtl. Vorne v. l.: Stadträte Reinhard Haiplik, Martin Rohrmann, Albert Gürtner, Jonas Hirsch, Davut Yürekten, Ella Irchenhauser, Isabelle Gruber, Stefanie Reisner, Alanis Adams, Monique Mlinzk, Bürgermeister Thomas Herker
 
Einige der neugewählten Jugendparlamentarier (vorne v. l.): Jeremy Steinberger, Philipp Hipp, Joshua Schlabs, Jonas Hirsch, Taulant Ndreka, Davut Yürekten, Paul Kirschner, Ella Irchenhauser, Isabelle Gruber. Hinten v. l.: Zweiter Bürgermeister Albert Gürtner, Stadtrat Martin Rohrmann, Stadtrat Reinhard Haiplik, Stadtjugendpfleger Christoph Höchtl, Sachgebietsleiterin Kathrin Maier, Jugendreferentin Julia Spiteznberger, Bürgermeister Thomas Herker

Dank an die ausscheidenden und Begrüßung der neuen Jupa-Mitglieder

Amtswechsel beim Pfaffenhofener Jugendparlament: In der konstituierenden Sitzung im Festsaal des Rathauses wurden am Mittwochabend, 8. Februar, die bisherigen Jupa-Mitglieder verabschiedet und die neuen begrüßt. Bürgermeister Thomas Herker überreichte den ausscheidenden Jugendparlamentariern eine Dankurkunde „für die geleistete Arbeit und das hervorragende Engagement“ und den neu gewählten ihre Ernennungsurkunden. Als Geschenk bekommen alle eine Dauerkarte für die Gartenschau.

Die Mitglieder des 10. Pfaffenhofener Jugendparlaments heißen Baturhan Akman, Laura Avanzato, Mirjam de Bettencourt, Mia Engl, Isabelle Gruber, Philipp Hipp, Jonas Hirsch, Pia Christin Huber, Ella Irchenhauser, Paul Kirschner, Tabea Kretzschmar, Taulant Ndreka, Joshua Schlabs, Jeremy Steinberger und Davut Yürekten. Zwei von ihnen – Baturhan Akman und Laura Avanzato – haben schon seit zwei Jahren im Jugendparlament mitgearbeitet. Die anderen 13 bisherigen Jugendparlamentarier wurden verabschiedet: Alanis Adams, Gioia Bellanca, Heinz Böhm, Elisabeth Denk, Celil Erdem, Jana-Maria Habl, Lara Kolb, Monique Mlinzk, Sebastian Ortmann, Stefanie Reisner, Theresa –Steinkirchner, Deyar Tawfik und Kushtrim Xhafaj.

Bürgermeister Thomas Herker bedankte sich bei den jungen Leuten für ihr Engagement und die Bereitschaft, sich für die Interessen der Pfaffenhofener Jugend einzusetzen. Das Jugendparlament hat eine Geschäftsordnung, es hat ein Budget zur Verfügung und es hat das Recht, Anträge an den Stadtrat zu stellen, die dieser dann behandeln muss. „Das ist ein hohes Privileg – Ihr könnt den Stadtrat zwingen, sich mit einem Thema zu beschäftigen“, betonte Thomas Herker. Er bezeichnete die Mitarbeit im Jugendparlament als „tolle Tätigkeit und vielleicht eine Vorstufe zum Stadtrat“, da sie womöglich dazu motiviere, sich später mal in der Kommunalpolitik fürs Gemeinwohl zu engagieren. Einige Stadträte konnte er den Jugendlichen gleich vorstellen, denn neben Jugendreferentin Julia Spitzenberger nahmen auch Albert Gürtner, Reinhard Haiplik und Martin Rohrmann an der Sitzung teil.

„Meine Tür steht Euch immer offen“, richtete der Bürgermeister sich sowohl an die neuen wie auch an die bisherigen Jugendparlamentarier und sicherte ihnen auch die volle Unterstützung der Stadtjugendpflege, der Stadträte und der Verwaltung zu.

„Es macht viel Arbeit, aber auch ganz viel Spaß“, resümierte der bisherige Jupa-Vorsitzende Sebastian Ortmann, der dem Gremium vier Jahre lang angehört hatte. Er erinnerte an einige wichtige Projekte des „alten“ Jugendparlaments, darunter die Verteilung der Fördermittel aus dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis und die Spieleabende mit jungen Flüchtlingen.

Stadtjugendpfleger Christoph Höchtl nannte einige interessante Zahlen zur Jupa-Wahl vom vergangenen Dezember, bei der 429 Stimmzettel abgegeben worden waren. Dem neuen Jugendparlament 2017/18 attestierte er eine „traumhafte Zusammenstellung“, denn fünf Gymnasiasten, sechs Realschüler und vier Mittelschüler wurden gewählt. „Viel fairer geht’s nicht“, meinte Höchtl. Das Durchschnittsalter der 15 Gewählten liegt bei 15 Jahren. Elf von ihnen wohnen in Pfaffenhofen, zwei in Scheyern und je einer in Ilmmünster und Hettenshausen.

Schon am kommenden Wochenende geht das neue Jugendparlament in Klausur und da steht auch bereits die erste eigene Sitzung auf dem Plan. „Ich bin gespannt auf Eure Vorhaben“, meinte Christoph Höchtl: „Ihr habt’s jetzt in der Hand!“
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