So viel und so schön wie nie: Kultursommer, Kulturweg und Ausstellung „Ladder to Heaven“ eröffnet

  Eine dreifache Eröffnungsfeier ging am 26. Mai in der renovierten und umgebauten Kunsthalle am Ambergerweg über die Bühne: Der Start in den Pfaffenhofener Kultursommer war zugleich der Auftakt für den Kulturweg und die Vernissage der Ausstellung „Ladder to Heaven. Zeitgenössische Originalgrafik“. Abgerundet wurde der Abend mit einem groovenden Open-Air-Konzert der Münchener Band „Organ Explosion“ neben der Kunsthalle.

Bürgermeister Thomas Herker freute sich über zahlreiche Besucher und über den „guten Geist“, der mit dem Beginn der Gartenschau und des Kultursommers Einzug in die Stadt gehalten habe. Mit dem Kulturweg, dessen absoluter Höhepunkt die Ausstellung in der Kunsthalle ist, werde die Innenstadt mit der Gartenschau verwoben, erläuterte Herker und wünschte allen Kulturfreunden „einen unvergesslichen Sommer“.

Die ehemalige Fabrikhalle am Ambergerweg ist seit Jahren als Pfaffenhofener Kulturhalle ein Begriff. Jetzt haben der Neue Pfaffenhofener Kunstverein und die Stadt Pfaffenhofen sie zu einer echten Ausstellungshalle ausgebaut und viele zusätzliche Wände eingezogen, sodass sie jetzt – zu Recht – den neuen Namen „Kunsthalle“ trägt.

„Die Halle ist so schön wie nie“, zeigte Kulturreferent Steffen Kopetzky sich begeistert. Die Aktiven des Neuen Kunstvereins hatten in den vergangenen Wochen schwer gearbeitet, und mit Unterstützung der Stadt Pfaffenhofen und der Sparkasse sind eine tolle Halle und eine sehenswerte Ausstellung entstanden.

Mit „Ladder to Heaven“ zeigt der Neue Pfaffenhofener Kunstverein vor allem Originalgrafiken, aber auch Skulpturen und Objekte von über 40 bekannten zeitgenössischen Künstlern aus fünf Nationen. Darunter finden sich so berühmte Namen wie Tilo Baumgärtel, David Schnell, Rosa Loy, Neo Rauch, Tal R und Matthias Weischer sowie der aus Pfaffenhofen stammende Christoph Ruckhäberle. In Zusammenarbeit mit dessen Lubok Verlag in Leipzig und der Galerie Thaler Originalgrafik ist die Ausstellung entstanden.

Der Titel „Ladder to Heaven“ – zu Deutsch „Himmelsleiter“ – ist ein englischer Name für das Maiglöckchen und zeigt damit den Bezug zur Gartenschau. Wie Steffen Kopetzky erläuterte, verläuft der Kulturweg mit seinen 30 Stationen von Kunstinstallationen, Ausstellungen und Sehenswürdigkeiten halbmondförmig von der Gartenschau durch die Stadt. Der Kulturweg ist Bestandteil des Kultursommers 2017, der umfangreicher und länger ist als seine Vorgänger.

„So viel Kultur hatten wir noch nie“, freute sich Kopetzky und nannte als Höhepunkte einige besondere Veranstaltungen, wie das Dröhnodrom am 3. Juni, die Lange Nacht der Kunst und Musik am 30. Juni, die Internationale Nacht am 15. Juli und das Open Air mit dem Blues Brothers Band Project am 30. Juli.
Nachdem im Vorfeld die Gartenschau viel gebaut worden sei in Pfaffenhofen, wäre es jetzt Zeit, das Geleistete zu genießen, meinte Kopetzky: „Jetzt müssen wir diese Stadt, die so schön geworden ist, bewohnen – machen wir es uns gemütlich!“

Die Ausstellung „Ladder to Heaven. Zeitgenössische Originalgrafik“ ist bis zum 20. August täglich von 11 bis 18 Uhr in der Kunsthalle am Ambergerweg zu sehen. Der Eintritt ist frei.
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