Retrospektive: Bilder von Georg Pamler in der Städtischen Galerie

Eine schöne Ausstellung, die ein wirklich intensives Künstlerleben zeigt, ist derzeit in der Städtischen Galerie im Pfaffenhofener Haus der Begegnung zu sehen. Die Retrospektive erinnert an den 1994 verstorbenen Architekten und Maler Georg Pamler. Sein Sohn Florian Pamler hat die Ausstellung in Erinnerung an seinen Vater ausgerichtet, um dessen Werke in der Öffentlichkeit zu präsentieren. Die Bilderausstellung ist noch bis zum 18. Februar täglich bei freiem Eintritt zu sehen. Lediglich am Faschingsdienstag, 13. Februar, bleibt das Haus der Begegnung geschlossen.

Georg Pamler, 1946 in Reichertshofen geboren, war Architekt und zeitlebens ein begeisterterer Maler, der jede freie Minute seiner künstlerischen Arbeit widmete. Als Kind erkrankte er an TBC, und aufgrund von Spätfolgen dieser Krankheit litt er ab 1985 an immer schlimmer werdenden Atembeschwerden. 1978 wurde Georg Pamler in die Bayerische Architektenkammer aufgenommen, ab 1993 gehörte er auch dem Berufsverband Bildender Künstler (BBK) Oberbayern Nord & Ingolstadt an.

Zur Vernissage in der Städtischen Galerie konnte der städtische Kulturmanager Sebastian Daschner rund 60 Besucher begrüßen. Er ging auf das Thema Künstler-Nachlass ein, denn „ein Künstler hinterlässt ja nicht nur Materielles, sondern legt in seine Arbeiten seine ganze Persönlichkeit“. Georg Pamler, so betonte Daschner, „war leidenschaftlicher und vor allem expressiver Künstler, der immer gemalt hat und immer mit seinen Bilder gerungen hat. Man sieht das den Bilder an und das macht ihre Qualität aus.“

Im Laufe seines Lebens hat Georg Pamler sich den unterschiedlichsten Genres und Techniken gewidmet. Das Spektrum reicht von Landschaftsaquarellen über Stillleben, abstrakte und typographische Experimente bis hin zu Porträts in Öl.

Die Ausstellung läuft bis einschließlich 18. Februar. Am 13. Februar ist die Galerie geschlossen. Die Öffnungszeiten der Städtischen Galerie Pfaffenhofen im Haus der Begegnung, Hauptplatz 47, sind Montag bis Freitag von 9 bis 12 Uhr und 13.30 bis 16.30 Uhr sowie Samstag, Sonntag und an Feiertagen von 10 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist immer frei.
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