Mosaik-Symposium mit zwei sehenswerten Ausstellungen

Blick in die Mosaik-Ausstellung "Fragment" in der Städtischen Galerie
  Rund um die Mosaikkunst drehen sich derzeit ein internationales Symposium im Pfaffenhofener Haus der Begegnung und zwei sehenswerte Ausstellungen in der Städtischen Galerie und in der benachbarten Stadtpfarrkirche. Mosaike in den verschiedensten Ausführungen, Farben, Formen und Materialien sind noch bis zum 20. August in der Ausstellung „Fragment“ in der Galerie und in der Ausstellung „Krieg, Gewalt und Vertreibung“ in der Kirche täglich bei freiem Eintritt zu sehen. Und auch schon vor dem Eingang des Hauses der Begegnung und im Foyer sind wunderschöne Mosaik-Kunstwerke ausgestellt.

Das Mosaik-Symposium, das die Künstlervereinigung DOMO e. V. unter dem Titel „Die Teile und das Ganze“ veranstaltet, wurde am Freitag, 11. August zusammen mit der Ausstellung „Fragment“ in der Städtischen Galerie eröffnet. Sabine Stellrecht-Schmidt, die 1. Vorsitzende von DOMO konnte dazu zahlreiche beteiligte Mosaikkünstler sowie den Stellvertretenden Landrat Anton Westner, den Pfaffenhofener Bürgermeister Thomas Herker und seinen Reichertshofener Amtskollegen Michael Franken sowie Gartenschau-Geschäftsführer Walter Karl begrüßen.

Einen besonderen Gruß richtete sie an die Mosaikkünstlerin Caroline Jung aus Reichertshofen, die das Symposium nach Pfaffenhofen geholt hatte, an die 2. Vorsitzende Marita Schauerte als „Kopf des Symposiums“, an Michael Müller, den Organisator der Ausstellung „Krieg, Gewalt und Vertreibung“ sowie einige weitere ehrenamtliche Mitarbeiter und die beteiligten Künstlerinnen und Künstler.

Bei dem Symposium stehen das gemeinsame Arbeiten und der Austausch unter Mosaizisten mit Kursen, Vorträgen und Workshops im Mittelpunkt, wie die DOMO-Vorsitzende erklärte: „Wir wollen unseren Mitgliedern und anderen Mosaikbegeisterten eine Weiterbildung ermöglichen, die man sonst in Deutschland nirgendwo bekommen kann: geballtes Wissen in kurzer Zeit sammeln, anwenden und für die eigene Arbeit mit nach Hause nehmen.“ Für ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm sorgen dabei Besuche auf der Gartenschau und Stadtführungen in Pfaffenhofen sowie ein Ausflug zum Hundertwasserturm in Abensberg.

Wie Sabine Stellrecht-Schmidt weiter ausführte, zeigt DOMO regelmäßig Wanderausstellungen in verschiedenen Städten in ganz Deutschland. Für 2018 ist eine Mosaik-Ausstellung unter dem Titel „Erde, Wasser, Feuer, Luft“ in Vorbereitung, die womöglich auch in der Städtischen Galerie in Pfaffenhofen gastieren soll.

Die derzeit hier laufende Mosaik-Ausstellung „Fragment“ zeigt 26 Werke von ebenso vielen Künstlern aus Deutschland, Holland, Frankreich und der Ukraine. Die Arbeiten waren von einer sechsköpfigen, unabhängigen Jury beurteilt worden. Drei Gewinner erhielten Preise überreicht: Den 3. Preis bekam Günter Bruchof aus Neuwied für sein Werk „Fluss der Zeit“. Platz 2 belegten punktgleich Helga Dangel aus Ulm für ihr Mosaik „Aufbruch“ und Vladimir Yagodka aus der Ukraine für seine Arbeit „Call of Comet“. Der 1. Preis ging an Tanja Lebski aus Altleiningen für ihr Werk „Primavera – oggetti ritrovati“. Bei der Finissage am 20. August soll auch ein Publikumspreis vergeben werden, für den die Ausstellungsbesucher noch ihre Favoriten benennen können. Zur Ausstellung ist auch ein Katalog erschienen, in dem sämtliche Werke abgebildet und beschrieben sind.

Beide Mosaik- Ausstellungen in der Galerie im Haus der Begegnung und in der Stadtpfarrkirche St. Johannes Baptist laufen bis einschließlich Sonntag, 20. August. Die Städtische Galerie ist Montag bis Freitag von 9 bis 12 Uhr und 13.30 bis 16.30 Uhr geöffnet sowie Samstag, Sonntag und an Feiertagen von 10 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.
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