Ehrung für 57 erfolgreiche Sportler und 15 verdienstvolle Funktionäre

Der erfolgreiche Badminton-Spieler Franz Knadler (2. v. links) wurde mit der Max-Heckmeier-Gedächtnis-Medaille ausgezeichnet. Mit im Bild (v. links): Bürgermeister Thomas Herker, Sportreferent Adolf Lohwasser, Sportgremiums-Vorsitzender Martin Rohrmann.
 
Manfred Pschorr (2. v. links) ist seit 1983 ehrenamtlich in der Tischtennis-Abteilung des MTV Pfaffenhofen tätig, davon 20 Jahre als Abteilungsleiter. Mit im Bild (v. links): Bürgermeister Thomas Herker, Sportreferent Adolf Lohwasser, Sportgremiums-Vorsitzender Martin Rohrmann.
Es ist gute Tradition, dass die Stadt Pfaffenhofen alle zwei Jahre die erfolgreichsten Sportler sowie verdiente Sportfunktionäre zu einem Festabend in den Rathaussaal einlädt. Bei dieser Sportlerehrung wurden am Donnerstagabend insgesamt 57 Sportlerinnen und Sportler, davon einige in Mannschaften, sowie 15 langjährige Funktionäre mit Urkunden ausgezeichnet. An diesem Abend wurde außerdem das 40-jährige Bestehen des Sportgremiums Pfaffenhofen gewürdigt.

Ein besonders erfolgreicher Sportler erhielt eine besondere Auszeichnung, nämlich die Max-Heckmeier-Gedächtnis-Medaille: Franz Knadler vom 1. Badminton-Club Pfaffenhofen/Scheyern e. V. ist der Bayerische Meister 2017 im Herreneinzel O55 und Bayerischer Vizemeister im Herrendoppel O50 mit seinem Partner Winfried Wernecke. Im Mixed O55 hat er zusammen mit Inge Friedl den 3. Platz bei der Bayerischen Meisterschaft belegt. Ähnlich erfolgreich war Franz Knadler auch bereits im Jahr 2016.

Zwei Funktionäre, die sich seit vielen Jahren ehrenamtlich für ihren Sportverein engagieren, erhielten als besondere Auszeichnung die Bronzene Stadtmedaille verliehen: Manfred Pschorr von der Tischtennis-Abteilung des MTV Pfaffenhofen und Richard Kienberger (er konnte an diesem Abend leider nicht teilnehmen), der Leiter der Judo-Abteilung des MTV.

Der Festabend wurde vom Saxophon-Ensemble der Städtischen Musikschule Pfaffenhofen unter der Leitung von Christoph Hörmann musikalisch umrahmt. Bürgermeister Thomas Herker konnte neben den Sportlern und Sportfunktionären auch zahlreiche Ehrengäste im Festsaal des Rathauses begrüßen. Sein besonderer Gruß galt dem Festredner des Abends, dem langjährigen BLSV-Kreisvorsitzenden Florian Weiß, sowie dem Ehrenvorsitzenden des Sportgremiums, Hellmuth Inderwies, dessen Buch „Kooperation und Solidarität – 40 Jahre Sportgremium Pfaffenhofen (1976 bis 2016)“ alle Geehrten des Abends als Geschenk erhielten.

Die Entstehung und Entwicklung, Aufgaben und Verdienste des Sportgremiums stellte auch Martin Rohrmann, der Vorsitzende des Sportgremiums, in seiner Ansprache dar. Gegründet wurde das Sportgremium im Jahr 1976, um die Zusammenarbeit unter den Sportvereinen zu fördern, gemeinsame Veranstaltungen durchzuführen und sich gegenseitig zu helfen sowie als gemeinsame Interessensvertretung gegenüber der Stadt, um in Entscheidungen mit einbezogen zu werden und mehr Mitsprachemöglichkeiten zu haben.

Martin Rohrmann bezeichnete das Sportgremium als „beständige Bürgerinitiative“, der heute 31 Vereine mit über 10.000 Mitgliedern angehören, davon 3.500 Kinderund Jugendliche. Rohrmann dankte allen, die ehrenamtlich in den Vereinen tätig sind, für ihr Engagement und für ihre „Kooperation und Solidarität“. Unter diesem Titel hat Hellmuth Inderwies ja auch sein Buch herausgegeben, und für diese „historische Betrachtung des Sportgeschehens in Pfaffenhofen“ dankte Martin Rohrmann dem Autor ganz herzlich. Das Buch ist im Buchhandel für 18,99 Euro unter der ISBN-Nr. 978-3-7431-9476-2 erhältlich.

Florian Weiß bezeichnete das Sportgremium in seiner Festansprache als „sehr wichtige Einrichtung, um die Interessen des Sports und der Vereine zu bündeln und gegenüber der Politik und der Stadt besser vertreten zu können“. Nach aktuellen Statistiken treiben 48 Prozent der Bevölkerung aktiv Sport, laut Florian Weiß ist damit „der Anteil der Totalverweigerer auf 52 Prozent gestiegen“. Aber „Sport tut uns allen gut“, betonte er und plädierte für „mehr Sport, gleich welcher Art, auf alle Fälle mehr Bewegung“. Weiß dankte der Stadt Pfaffenhofen für ihre großzügige Sportförderung und die gute Ausstattung mit Sporthallen und Sportstätten. Er regte an, analog zum Kulturförderpreis künftig auch einen Sportförderpreis zu vergeben, um junge, erfolgreiche Sportler zu fördern und zu unterstützen.

Weiß freute sich, dass neben den aktiven Sportlern auch ehrenamtlich Tätige ausgezeichnet wurden, denn „das Ehrenamt ist die Lebensader jedes Vereins“. Die Ehrenamtlichen seien die „stillen Helden des Alltags“, betonte er, und gerade ihnen gebührten Achtung und Anerkennung.

15 Funktionäre und 57 Sportler bekamen von Bürgermeister Thomas Herker, Sportreferent Adolf Lohwasser und Sportgremiums-Vorsitzenden Martin Rohrmann ihre Auszeichnungen überreicht. Darunter waren neben 35 Einzelsportlern aus den unterschiedlichsten Disziplinen auch vier Mannschaften: die Damen und Herren des 1. Bowling-Vereins 1984 Pfaffenhofen, die Indiaca-Damen 45+ des MTV Pfaffenhofen und das Firefighter-Team der Feuerwehr Pfaffenhofen.

Hier die Namen aller geehrten Sportlerinnen und Sportler: Rafaela Averbeck, Jana Axthammer, Nicole Bretting, Hans Brigl, Erika Buchberger, Claudia Burghard, Mario Burghardt, Robert Forster, Tobias Förster, Inge Friedl, Katja Gehrmann, Dr. Astrid Gollwitzer, Rainer Gruber, Kristin Hagen-Ritzenthaler, Luitgard Hannemann, Roland Hannemann, Tim Heinrichs, Brigitte Heinzinger, Norbert Höschel, Lukas Irmler, Herbert Jany, Celina Jelinek, Stefanie Jencz, Andreas Jüsche, Ralph Kinhackl, Lilly Kistler, Franz Knadler, Florian Knerlein, Dana Knöferle, Lena Kramm, Beate Kraus, Olaf Krebs, Friedi Kühne, Arne Leppelsack, Wolfgang Loy, Gerhard Meidinger, Brigitte Menacher, Florian Menacher, Anton Mutz, Sabine Petz, Gabi Reiling, Veronika Reim, Stefanie Reisner, Kayla Ritzenthaler, Leo Ritzenthaler, Uschi Rothenhäusler, Sebastian Schindlbeck, Christina Schleibinger, Adrian Schratt, Christian Schrempf, Frank Stolle (Trainer), Gabriele Stolze, Jutta Thalhammer, Robert Tomic, Kerstin Wagner, Winfried Wernecke.

Die geehrten Funktionäre: Ludwig Friedl, Johann Hagl, Erich Halmich, Albert Huber, Wolfgang Inderwies, Richard Kienberger, Peter Krcek, Karl-Heinz Lönhard, Irmgard Müller, Manfred Pschorr, Hans-Georg Reger, Franz Reil, Gerlinde Reisner, Eva Thalmayr, Michael Thalmeier, Bernd Zeiler.
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