Zunge und Gaumen entscheiden: Blindverkostung mit Trinkwasser am Hauptplatz

Allein Zunge und Gaumen sollen entscheiden, welches Wasser wirklich das Beste ist: Zu einem spannenden Experiment laden die Stadtwerke Pfaffenhofen alle Bürger am 21.10.2017 vor dem Rathaus auf dem Unteren Hauptplatz ein. Am Klimaschutztag wird dort eine Trinkwasserbar aufgebaut. Vor Ort klären die Stadtwerke darüber auf, warum Wasser aus der Leitung umweltverträglicher ist als jedes andere Getränk: Kein LKW ist nötig, der Flaschen über hunderte von Kilometern transportiert. Auch die Produktion von Plastikflaschen braucht niemand, der seinen Durst mit Trinkwasser aus dem eigenen Hahn löscht. Ganz abgesehen von Geld, Zeit und Energie, die man dadurch beim Einkaufen spart. Wasser aus der Leitung ist also ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz, mit dem der Energie- und Solarverein die EFA-Energie-für-alle-Woche in Pfaffenhofen eröffnet.

Aber schmeckt Leitungswasser überhaupt? Genau das wollen die Stadtwerke beweisen mit ihrem Infostand auf dem Unteren Hauptplatz. Dort können die Bürger das Leitungswasser direkt vergleichen: Mit Mineralwasser und Heilwasser. Bei dieser Blindverkostung weiß niemand, welche dieser Wassersorten sich gerade im Glas befindet, allein Zunge oder Gaumen der Testpersonen entscheiden. Wer sich an diesem spannenden Experiment beteiligt, gewinnt eine wieder-verwendbare Glasflasche mit Porzellanbügelverschluss. Darin kann man das kostbare Nass auch dorthin mitnehmen, wo kein Wasserhahn installiert ist – zur Brotzeit im Freien, bei der Arbeit oder zu Ausflügen. Natürlich gibt es die Glasflasche auch zu kaufen. Sie kostet so wenig wie die stattliche Menge von 1.000 Liter gesundem Trinkwasser aus der Leitung: 2,- Euro.

Am Infostand vor Ort können die Pfaffenhofener auch direkt mit den Experten der Stadtwerke ins Gespräch kommen. Zum Beispiel über die regelmäßigen Wasseranalysen, deren Ergebnisse dort natürlich auch dargestellt werden. Direkt neben der Wasserbar finden die Bürger den Stand der Abteilung Grünanlagen. Hier erklären Mario Dietrich und seine Kollegen, wie sich die Bürger künftig an der Gestaltung des ehemaligen Gartenschaugeländes direkt aktiv beteiligen können.
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