Stadt Pfaffenhofen startet Photovoltaik-Offensive

Die bisher größte städtische Photovoltaikanlage befindet sich auf dem Dach des Eisstadions. Jetzt sollen weitere PV-Anlagen auf acht öffentlichen Gebäuden installiert werden.
Stadtrat beschließt PV-Anlagen auf acht öffentlichen Gebäuden

Die Stadt Pfaffenhofen startet eine Photovoltaik-Offensive: Der Stadtrat hat kürzlich in nichtöffentlicher Sitzung einstimmig den Bau von PV-Anlagen auf acht öffentlichen Gebäuden beschlossen. Damit sollen pro Jahr 73 Tonnen CO2 eingespart werden. Rechnet man die große Photovoltaik-Anlage hinzu, die Ende des Jahres auf dem Dach der neuen Grund- und Mittelschule installiert wird, ergibt sich sogar eine Einsparung um insgesamt 173 Tonnen CO2.

Im städtischen Klimaschutz-Aktionsplan ist die „Realisierung von Photovoltaik-Anlagen an und auf öffentlichen Liegenschaften“ enthalten. Der Ausbau von Photovoltaik ist zudem ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum Klimaschutzziel der Stadt, das eine Halbierung der Pro-Kopf-CO2-Emissionen bis zum Jahr 2030 vorsieht. Ein weiteres ehrgeiziges Ziel ist die Deckung des Stromverbrauchs in Pfaffenhofen zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energiequellen bereits bis zum Jahr 2021.

Die Stadt hat im vergangenen Jahr eine Voruntersuchung an sämtlichen städtischen Liegenschaften durchführen lassen, um die Wirtschaftlichkeit, Netzverträglichkeit und Leistung möglicher PV-Anlagen zu ermitteln. Auf Basis dieser Untersuchung wurden acht Gebäude ausgewählt – darunter mehrere Kindertagesstätten –, auf denen sich eine PV-Anlage am ehesten lohnt. Hier sollen die Anlagen so bald wie möglich errichtet werden. Auf der Kita St. Andreas soll die Photovoltaik-Anlage direkt nach Fertigstellung des Neubaus installiert werden, um spätere Beeinträchtigungen und Baulärm zu vermeiden.

Der jährliche Energieertrag der acht PV-Anlagen wird sich auf rund 105.000 kWh belaufen. Die geschätzten Investitionskosten betragen etwa 400.000 Euro.

Zusätzlich soll im kommenden Jahr die Realisierung von zwei großen Photovoltaik-Anlagen auf der Kunsthalle und dem Bunkerverwaltungsgebäude detailliert geprüft werden.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.