Bauausschuss gibt grünes Licht für neue Wohnbebauung im „Beamtenviertel“

Im „Beamtenviertel“ westlich der Innenstadt soll eine neue Wohnbebauung entstehen. Die Oberbayerische Heimstätte Gemeinnützige Siedlungsgesellschaft mbH plant in Abstimmung mit der Stadt Pfaffenhofen auf einem ca. einen Hektar großen Areal an der Hörl- und Kohnlestraße etwa 115 Wohneinheiten. Für 18 dieser Wohnungen erhält die Stadt ein Belegungsrecht. In der Sitzung am 27. Juli fasste jetzt der Bauausschuss des Stadtrates einstimmig den Aufstellungsbeschluss zum Bebauungsplan Nr. 170 „Beamtenviertel“ und gab damit grünes Licht für das Vorhaben.

Den Anstoß für das Bauvorhaben der Oberbayerischen Heimstätte hatte Bürgermeister Thomas Herker gegeben, als er die Verantwortlichen am Rande einer Tagung über den angespannten Wohnungsmarkt in Pfaffenhofen und das Bestreben der Stadt, erschwinglichen Wohnraum zur Verfügung zu stellen, informiert hatte.

Die bestehenden Häuser sollen abgerissen werden und Platz für eine komplett neue Bebauung machen. Damit diese sich verträglich in das bestehende Areal des Beamtenviertels integriert, hat die Oberbayerische Heimstätte einen Städtebaulichen Wettbewerb durchgeführt. Diesem Wettbewerb wurden mit der Stadt abgestimmte Rahmenbedingungen zugrunde gelegt, die sich beispielsweise auf die Dichte, die Anzahl der Wohneinheiten und die Erschließung bezogen. In der Zeit von März bis Juli 2017 waren sieben Planungsbüros eingeladen, einen Entwurf abzugeben. Den ersten Platz belegte das Münchener Büro Ebe/Ausfelder/Partner Architekten und Stadtplaner mit den G2S Garnhartner Schober Spörl Landschaftsarchitekten aus Deggendorf.

Durch den Aufstellungsbeschluss zum Bebauungsplan hat der Bauausschuss seine Bereitschaft signalisiert, für den Siegerentwurf Baurecht zu schaffen. Das Bebauungsplan-Verfahren soll bis Ende 2018 abgeschlossen werden. Im Bebauungsplan-Verfahren haben die Bürgerinnen und Bürger sowie die Behörden (Landratsamt, Wasserwirtschaftsamt usw.) die Möglichkeit, sich zum Bebauungsplan und den Details der Planung zu äußern.

In den Jahren 2018/2019 soll der erste Bauabschnitt begonnen werden. Dank der Realisierung in zwei Bauabschnitten kann ein sozialverträglicher Mieterumzug gewährleistet werden.
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